Sonntag, 29. März 2015

Die Stadt, die jeder einmal gesehen haben sollte...



Letzten Monat starteten wir zu unserem lang ersehnten Städtetrip nach London.

Voller Entdeckungslust zogen wir jeden Morgen warm eingehüllt los, um diese vielversprechende Metropole zu erkunden.

Wir wohnten direkt an der Tower-Bridge, weshalb ich diese auch zu fast jeder Tageszeit fotografierte.
In drei Minuten waren wir an den Haltestellen von Bus und Bahn.

Mit der Underground-Bahn fuhren wir nur zum Hotel bzw. zum Flughafen.
Für alle anderen Ziele nutzen wir die roten Sightseeing-Busse.
So bekamen wir auf den unterschiedlichen Touren viel mehr mit.

Die Busfahrer waren stets freundlich, zuvorkommend und hatten immer einen fröhlichen Spruch parat.
Ihr Lieblingsssatz war: You are sisters?

Klar! Ich bin die Jüngere, dachte ich mir. ;-)))

Die Stadt ist riesig. 
Dachte ich zu Hause noch, dass wir mal gemütlich von der Tower Bridge zum Big Ben spazieren, wurde ich vor Ort eines Besseren belehrt. Die Entfernungen sind enorm, was bei dem Busaufkommen aber überhaupt kein Problem ist.

Stellenweise sah ich nur noch rot, so viele Busse sind da unterwegs.

Und dann fahren auch noch jede Menge U-Bahnen und schöne schwarze Taxis.

Beim Anblick derer fühlt man sich in alte Filme versetzt, als die Herren noch galant, sich das Sakko zuknöpfend um´s Auto begaben, um der Dame die Tür aufzuhalten.

Heute haben die Herren zu tun, dass sie ohne Hexenschuss wieder aus dem Porsche kommen. ;-)))


LONDON ist lebendig, spannend und voller interessanter Architektur.


Kommt doch mit auf einen kleinen Stadtrundgang!



















































Auf dem Weg vom Hyde Park zum Harrods bogen wir ab, in ein paar ruhige Nebenstrassen.
Dort entdeckten wir diese Reihenhäuser.





Die Hauseingänge sind in den verschiedensten Farben gestaltet. 















Hübsch, nicht wahr?



London sei ein Shopping-Paradies, habe ich mir sagen lassen. Also zogen wir los.


Ich muss zugeben, da habe ich mich einfach treiben lassen.
Meine Tochter hatte ihre Ziele und ich genoss einfach die Zeit mit ihr, beobachtete die Leute und ließ mich inspirieren.

Herrlich, wenn man mal den ganzen Tag Zeit hat.








Ein Besuch bei Harrods stand natürlich auch auf dem Programm. 
Hier gaben wir sehr wenig Geld aus bzw. wenn ich so zurück denke.....
Haben wir überhaupt etwas gekauft???

Interessant war es auf jeden Fall. 






Sehenswert sind die Markthallen von Covent Garden und die vielen hübschen Lädchen in der Umgebung. 



























Hat euch der kleine Ausflug gefallen?

London ist eine Stadt, die jeder einmal gesehen haben sollte, entnahm ich dem Reiseführer.
Das kann ich nur unterstreichen.

Die Eindrücke meiner Tochter könnt ihr HIER nachlesen.

Wohin führt euch eure nächste Reise?


Liebe Grüße von Heike





Sonntag, 22. März 2015

London- Stöffchen vernäht



Über eure Anregungen auf meine Frage, was ich denn aus DIESEM STÖFFCHEN zaubern könnte, habe ich mich sehr gefreut.
Vielen, vielen Dank für´s Mitmachen! 
Gemeinsam macht es doch viel mehr Spaß, findet ihr nicht auch?

Eure Vorschläge reichten vom Weekender, Kulturbeutel, Kosmetiktäschchen, Schuhbeutel, Wäschesack, Kissen, Küchentücher, Pinnwand, Buchhüllen bis hin zum Teller- und Wickelrock.

Mein Ziel war es natürlich, aus dem Stück (1m x 1,40m) soviel wie möglich heraus zu holen.

Persönlich liebäugelte ich auch mit einem Weekender.
Ein wirklich einfach umzusetzendes Schnittmuster dafür hat Burda im Angebot. Ihr findet es HIER.

Es fand bereits in meinen Kursen Anwendung und die Teilnehmerinnen waren total glücklich mit ihren Ergebnissen.

Um das Muster optimal zur Geltung kommen zu lassen, wählte ich für die äußeren Taschenteile und den Boden einen schwarzen festen Stoff.

Die äußeren Taschenteile und den Boden der Innentasche versah ich zudem mit aufbügelbarem Volumenvlies, um dem Ganzen noch etwas mehr Stand zu verleihen.

Für die Henkel kam vier Zentimeter breites Kofferband zum Einsatz. Die obere Partie nähte ich doppelt.

Ja, und hier ist sie:




Das Licht war leider nicht optimal zum Fotografieren. Die Seitenteile und auch das Gurtband sind in Wirklichkeit kräftig schwarz.




Am Taschenboden habe ich Bodennägel befestigt. Diese schützen vor Verschleiß und Verschmutzung und setzen zudem tolle Akzente.





 Für Dinge wie Schlüssel oder Handy fasste ich in die Seitennaht der Innentasche eine Kordel, an der noch ein kleines Täschchen befestigt ist.






Die Tasche (Modell C) weist eine stattliche Größe auf. Sie ist 55cm breit, 35 cm tief und 32cm hoch.
Da geht schon bisschen was rein.

Gefällt sie euch?

Einen passenden Kulturbeutel gibt es natürlich auch dazu.









Was aus dem Reststück entstanden ist, darüber berichte ich ein anderes Mal.

Nun wünsche ich euch noch einen gemütlichen Sonntagabend. 
Macht´s euch schön!


Liebe Grüße von Heike





Freitag, 20. März 2015

Glücksbringer für viele Gelegenheiten - Verlosung



Vielen lieben Menschen um mich herum wünsche ich derzeit Glück.

Glück für die bevorstehenden Prüfungen, Glück bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Studienplatz, Glück für den Verlauf einer OP, Glück bei der Arbeitssuche, bei der Wohnungs- oder Haussuche und, und, und.....

Natürlich muss man für alles was tun, das Glück fällt nicht vom Himmel.

Dennoch verschenke ich gerne Glücksbringer, mal ist es ein Schutzengel, mal ein Glücksschwein aus Marzipan.

Ein Glücksbringer stärkt die Zuversicht in die eigene Leistung, aber auch die Überzeugung, dass schon alles gut gehen wird.

Dieser Tage brachte ich ein paar Entwürfe auf´s Papier, welche als Applikationen dienen sollen, darunter war auch ein Kleeblatt. 
Da kam mir spontan die Idee, solch ein Kleeblatt gleich auf ein kleines Kissen zu applizieren, um es als Glücksbringer verschenken zu können.






Mindestens eine Nacht drauf schlafen....., das muss doch helfen!
Was meint ihr?

Heute ist übrigens der Internationale Tag des Glücks, jaaa..... Sachen gibt es.

Dieser Tag wurde 2012 durch die Vereinten Nationen beschlossen.
Mit dem Tag soll die Bedeutung des Strebens nach Glück und Wohlbefinden bewusst gemacht werden.

Glück und Wohlbefinden.......... Was bedeutet das wohl für den Einzelnen?

Was bedeutet für euch GLÜCK?

Unter allen Kommentaren verlose ich ein GLÜCKSKISSEN.

Mitmachen kann jeder, mit oder ohne Blog.
Um Verwechslungen und Mehrfach-Lose zu vermeiden, müsst ihr aber angemeldet sein.
Das erfolgt ganz schnell und einfach HIER
Wer den Post verlinkt oder den Link zur Verlosung öffentlich auf Facebook teilt, hat doppelte Gewinnchancen. 
Das untere Bild dürft ihr gerne mitnehmen.
Bitte vermerkt auch das in eurem Kommentar.
Teilnehmen können Leser aus Deutschland, Österreich, und der Schweiz.
Bei Teilnahme unter 18 Jahren ist die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten erforderlich.

Die Verlosung startet sofort und endet am 6. April .







VIEL GLÜCK!

Liebe Grüße von Heike




Sonntag, 8. März 2015

Jacke im Uniformstil



All denen, die sich immer mal wieder darüber grämen, unfertige Projekte ein paar Tage oder gar Wochen vor sich herzuschieben, sei gesagt: ``Schlimmer geht immer´´
Wirklich!

Am 1.9.2013 erklärte ich DIESES PROJEKT zu meinem ``Must have´´für den Herbst, der Schnitt war zu dem Zeitpunkt sogar schon vorbereitet.

Einen Tag vor Abflug nach London, am 18.2.2015 nähte ich die Knöpfe an, also nach fast achtzehn Monaten!!!

Aber leider ist es nun mal so, dass die beruflichen Aufträge immer vorgehen und man im Sommer auch mal dem schneller hergestellten Kleid den Vorrang gibt.
Nicht selten machen sich auch spontan Ideen im Hirn breit und lenken permanent von den geplanten Vorhaben ab.

Nun, das ist anscheinend das Los der Kreativen und macht das Leben dieser allerdings auch alles andere als langweilig.

Auf jeden Fall war ich sehr zufrieden, als ich die Jacke endlich anziehen und die wollige Wärme genießen durfte.












Im Futter habe ich eine praktische Innentasche eingearbeitet.
Für die Teilungsnähte war eine goldfarbene Borte vorgesehen. Darauf habe ich allerdings verzichtet. Das war mir zu viel.

Die Jacke, ausgestattet mit doppelter Knopfleiste, Klappentaschen und Schulterriegel,  ist ziemlich aufwendig verarbeitet und erfordert daher fortgeschrittene Nähkenntnisse.


Das Schnittmuster findet ihr in der Burda 10/2012 oder  HIER als Download.
Den Wollstoff mit Kaschmiranteil erwarb ich auf dem Holland-Stoffmarkt und die Knöpfe bei Esro-Jersey Bietigheim-Bissingen.

Und ihr so?
Geht es euch mitunter ähnlich oder arbeitet ganz diszipliniert eins nach dem anderen ab?
Ich bin schon auf eure Antworten gespannt.

Falls eine von euch die 18 Monate toppen kann, lasst es mich wissen! ;-)))


Liebe Grüße von Heike