Samstag, 27. Juni 2015

Christian Dior - Film und Ausstellung


Raf Simons, Nachfolger von John Galliano, hat acht Wochen Zeit für seine erste Haute Couture Kollektion, obwohl er sowas noch nie gemacht hat. 
Außerdem muss ihm der Spagat gelingen, den Grundsätzen von Christian Dior treu zu bleiben und mit seinen eigenen Visionen das Unternehmen zu modernisieren.
Es fällt ihm zunächst nicht leicht, sich an die Arbeitsweise bei Dior und an die Menschen, die seine Ideen umsetzen sollen zu gewöhnen.
Allen Umständen zum Trotz wird seine erste Dior-Kollektion im Juli 2012 gefeiert und von der Presse begeistert aufgenommen.

Ihr möchtet einmal hinter die Kulissen des legendären Modehauses von Christian Dior werfen und den neuen Chefdesigner Raf Simons bei der Arbeit beobachten?
Dann dürft ihr euch die Dokumentation `Dior und ich´ nicht entgehen lassen.
Diese ist seit letzten Donnerstag in den Kinos zu sehen. 
Ich habe mich bereits mit einer Freundin für einen Kinobesuch verabredet und bin schon sehr gespannt.






Das Musée Christian Dior in Granville zeigt außerdem eine Ausstellung über den Einfluss des `New Look´, mit dem Christian Dior 1947 eine modische Revolution startete.
Diese Ausstellung würde ich auch sehr gerne besuchen, aber leider wird diese im weit entfernten Granville präsentiert. 
Aber falls ihr euch in den Ferien in der Region Brasse-Normandie aufhaltet, schaut doch mal vorbei!
Es werden bestimmt tolle Exponate gezeigt.
Mehr dazu erfahrt ihr in der Vogue.


Ein wunderschönes Wochenende wünscht euch



Heike





Samstag, 13. Juni 2015

`Madame Noir´ maritim interpretiert



`Madame Noir´ nennt sich das tolle Oberteil von  INGA MELZER,  welches in DIESER AUSGABE DER HANDMADEKULTUR  vorgestellt wurde.

Das Modell gefiel mir auf Anhieb. Die Schnittführung und den Einsatz von Spitze finde ich interessant. Spitze hat zudem immer etwas verführerisches.

Da ich mir aber vor einiger Zeit erst  DIESES OBERTEIL aus Jersey und Spitze angefertigt habe, reizte es mich, das Shirt in einer anderen Farbzusammenstellung anzufertigen.

Als Fan des Marine-Looks entschloss ich mich spontan diese lässige Schnittführung einmal maritim zu interpretieren.

Also habe ich Material besorgt und das Schnittmuster ausgedruckt.
Ganz wichtig ist die Überprüfung des Testquadrates. Beim ersten Ausdruck wies dieses tatsächlich nur eine Seitenlänge von 9,5cm auf.
In der Summe fehlen dann natürlich am Endprodukt an allen Ecken und Enden ein paar Zentimeter.
Es sind acht überschaubare Din A4-Seiten, welche schnell aneinander geklebt sind.


Zum Abzeichnen von Schnittteilen verwende ich übrigens gerne handelsübliche Malerfolie aus dem Baumarkt und einen wasserfesten Edding.

Mit Hilfe dieser übersieht man kein Passzeichen mehr.

Zwanzig Quadratmeter kosten nicht mal fünf Euro und die ausgeschnittenen Teile nehmen zudem wenig Platz ein und lassen sich gut in Klarsichthüllen unterbringen.


Nur mal so nebenbei bemerkt.


Nachdem ich die Passe an das Vorderteil angenäht hatte, überfielen mich allerdings schon Zweifel.
Die Streifen erschienen viel zu breit...... Oh je!

Einmal angefangen, wollte ich es aber auch zu Ende bringen.........

Als es dann so an mir bzw. an der Puppe hing, dachte ich mehr an Nachtwäsche als an ein Longshirt.

Nun, kann ja mal vorkommen, gell?

Im Urlaub traute ich mich zum Sonnenaufgang mal damit an den Strand, wo mein Töchterchen ein Bildchen machte.

Da kannte mich ja keiner und die Küstenwache schlief noch ;-)))





Zum Herumlümmeln auf dem Boot während des nächsten Segelausfluges taugt es allemal, dachte ich mir.

Und wenn nicht, geht´s damit in die Koje.


Ach ja, warum es hier in den letzten vier Wochen nichts zu lesen gab, davon erzähle ich euch das nächste Mal.


Also bitte dran bleiben! ;-))


Liebe Grüße von Heike