Samstag, 30. Januar 2016

Einfarbig und selbstbewusst...



zeigt sich die Frau laut der vorhergesagten Modetrends in der kommenden Saison.

Reduzierte Schnittmuster mit klaren Linien, umgesetzt in den Farben Gelb, Grün, Blau und Rot sind das aktuelle Statement der Frauen.

Emilio Pucchi, Elle Saab, Hermes, Akris, Jil Sander und sonja Rykiel haben es in ihren Darbietungen so richtig bunt getrieben und ihre Modells in den sogenannten Buntstift-Farben auf den Laufsteg geschickt.

Die Vogue vertiefte die Gedanken dazu und schreibt:
Kräftige Farben erzählen viel über das moderne Frauenbild.
Frauen, welche solche Farben tragen, seien feminin, furchtlos, mutig, unbesorgt, selbstbewusst und entspannt.

So, so...

Einen Stoff in einem kräftigen Grün hatte ich noch auf Vorrat, also machte ich mich furchtlos und mutig ans Werk.
Nachdem ich eine Weile in den Journalen stöberte, entschied ich mich mal wieder (Wen wundert es?) für ein Etuikleid, das aus der Burda 5/2008.









Ein Klassiker, welcher durch die kräftige Farbe und den raffinierten Ausschnitt zum modischen Hingucker wird. Auf den Gürtel werde ich verzichten. Diese Unterteilung finde ich für mich mit einer Größe von 1,60m nicht besonders vorteilhaft.

Die erste Anprobe habe ich hinter mir. Es sitzt, passt, wackelt und hat Luft zum Atmen , wie man im Handwerk gerne sagt.
Nun muss ich mir noch einen Reißverschluss und Futterstoff besorgen und dann kann ich es euch auch bald präsentieren.

Wusstet ihr, dass monochrome Etuikleider eine starke vertikale Dimension schaffen?
Wow, das klingt doch viel beeindruckender als einfarbige Kleider lassen kleine Frauen größer wirken.
Egal wie man es ausdrücken mag, optische Täuschungen nutzt man doch ganz gerne um ein wenig größer, kleiner, dicker oder dünner zu wirken.

Welche Tricks macht ihr euch zu Nutze? Ich bin gespannt. ;-)

Habt ein wundervolles Wochenende!

Liebe Grüße von Heike





Montag, 25. Januar 2016

Schenkt mir bitte ein wenig Geduld!



Wie ihr sicher schon bemerkt habt, ist es mir endlich gelungen ein Blogmenü zu erstellen, worüber ich sehr glücklich bin. 

An der Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei NADDEL bedanken.
Sie machte sich die Mühe eine Anleitung für Nicht-IT-Fachleute zu erstellen. 
Ich kann nur sagen: GROSSARTIG!
HERZLICHEN DANK liebe Naddel!

Die Rubriken waren relativ schnell erstellt, aber nun muss ich alle Post´s rückläufig mit den entsprechenden Labels versehen und in die jeweilige Rubrik kopieren. 
Das braucht allerdings seine Zeit.
Bitte habt deshalb etwas Geduld!

Bis dahin habt ihr weiterhin die Möglichkeit
die Suche rechts in der Sidebar unter `Kategorien´ einzuschränken.

Ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gestartet.

Mit einem Blumengruß verabschiede ich mich für heute von euch. 






Gebt euer Bestes!


Liebe Grüße von Heike






Donnerstag, 21. Januar 2016

Wenn das Ergebnis mal nicht so ausfällt wie erwartet




Kennt ihr das?
Frau verliebt sich in ein Schnittmuster und ein schönes Stöffchen liegt auch schon bereit.
Voller Vorfreude macht sie sich also ans Werk.
Doch bereits während der Arbeit verzieht sie beim Anblick des Zwischen-Ergebnisses skeptisch die Mundwinkel und während der Anprobe verdreht sie total enttäuscht die Augen.
In dem Moment zweifelt man schon mal an sich, ganz besonders, wenn es sich um ein vermeintlich einfaches Teil handelt.

Doch dafür besteht überhaupt kein Grund. Okay, sofern ein gutes Stöffchen verschnitten wurde, darf man sich ärgern, aber bitte nicht zu lange!
Denn davon fügen sich die verschnittenen Teile auch nicht wieder zu einem Stück zusammen.

Bis eine Kollektion entsteht, an der nebenbei bemerkt einige Profis beteiligt sind, wandert so mancher Entwurf und so manches Modell, wie wir gerne sagen, in die Tonne. 
Das könnt ihr mir glauben.
Aus einer hübschen Zeichnung entsteht nämlich noch lange nicht ein ebenso hübsches Modell und
mal Hand auf´s Herz, beim Anblick so mancher Zeichnung in den Schnittmuster-Journalen fragt man sich zudem, Was ist das? oder Wer soll das tragen?
Aber das ist eine andere Geschichte.

Das folgende Schnittmuster setzte eine Teilnehmerin in einem Kurs um.




Ein hübsches Modell, dachten wir uns, sofern man die ``Flatterteile´´ an den Seiten außer Acht lässt.
Doch die Faltenpartie wollte sich überhaupt nicht so legen, wie wir es erwarteten. Vielleicht war der Stoff doch nicht so optimal dafür? 

Die Bluse ließ mir keine Ruhe, sollten wir uns wirklich so vertan haben?
Also versuche ich es noch einmal. 
Ein schönes, fließendes Material lag bereit und so machte ich mich ans Werk, Leider hat mich das Ergebnis überhaupt nicht befriedigt.
Ein Fall für die Tonne?

Obwohl es schon spät am Abend war, überkam mich der Ehrgeiz.
Kurz entschlossen trennte ich das Vorderteil wieder heraus, steckte am Schnitt die Falten weg und schnitt es ohne Faltenpartie zu.

Entstanden ist ein schlichtes Oberteil mit Raglanärmel, nichts Besonderes, quasi ein Basic-Teil, aber so ist es wenigstens tragbar.





Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht oder gehört ihr zu den Glücklichen, denen die Enttäuschung bisher erspart blieb?


Liebe Grüße von Heike



verlinkt mit RUMS





Mittwoch, 20. Januar 2016

Zum Bloggertreffen in den wilden Süden...



Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
 (Guy de Maupassant)

 Ich bin noch immer angetan von der herzlichen Atmosphäre und den vielen schönen Erinnerungen, welche ich aus BERLIN mitbrachte.
Was liegt da näher, als im Gegenzug zum Bloggertreffen nach Stuttgart einzuladen.






Stuttgart ist zwar im Vergleich zu Berlin ein Dorf, aber auch der wilde Süden hat viel Schönes zu bieten.

Das Treffen ist für das Wochenende vom 16. bis 18. September 2016 geplant.

Als Unterkunft schlage ich die JUGENDHERBERGE STUTTGART vor.
Der erforderliche Ausweis ist schnell beantragt, kostet kein Vermögen und kann außerdem als Spende von der Steuer abgesetzt werden.

Die JH liegt in schöner Halbhöhenlage und man ist in kürzester Zeit mitten im Zentrum.

Es gibt 2 und 4-Bett-Zimmer zu moderaten Preisen. Die Anreise erfolgt individuell.


Herje, bin ich uffgeregt. Ich habe das Gefühl, mein Herz schlägt bis zum Hals, ;-)))
Ein wenig bange ist mir nämlich schon bei dem Vorhaben, denn Doreen und Andrea haben die Messlatte ganz schön hoch angelegt, aber ich verspreche euch, alles mir Mögliche zu tun, um euch einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen.

Da die JH bei in- und ausländischen Gästen sehr beliebt ist, sollte die Reservierung baldigst erfolgen.
Bitte teilt mir deshalb in den nächsten Tagen mit, ob ihr in einem 2- oder auch 4-Bett-Zimmer übernachten möchtet und gerne auch mit wem.

Schreibt mir auch bitte, ob ihr schon einmal in Stuttgart gewesen seid und ob ihr Wünsche bezüglich der Besichtigungen habt.

So, das wäre es für´s Erste.
Wer Lust hat dabei zu sein,  haut nun schnell in die Tasten und schreibt mir.

 E-Mail an: mwht@web.de

Wer möchte, darf mir zwecks Kommunikation per WhatsApp die Handnummer hinterlassen. 

Das Bildchen dürft ihr gerne mitnehmen.


Liebe Grüße von Heike









Dienstag, 19. Januar 2016

Geschenke für kleine und etwas größere Leute



Heute zeige ich euch, wie im letzten Post versprochen, die kleinen Geschenke, welche ich in den letzten Tagen genäht und gebastelt habe.

 Die Tochter einer Freundin wünschte sich ein Smiley-Kissen mit Herzaugen.






Die kleinen Jeans-Täschle sind als Mitbringsel für die Kleinen gedacht.










Es ist doch immer wieder schön, wenn man den Kleinen ankündigt, dass man eine Überraschung dabei hat und sie große Augen machen.
Dazu bedarf es gar keiner großen Geschenke.

Jugendliche und auch viele Erwachsene haben dagegen meist ganz konkrete Wünsche und wünschen sich daher oft Geld oder einen  Gutschein.
Manche finden das nicht so toll.
Wir leben heute jedoch in einem Überfluss, alles ist mehr oder weniger schon vorhanden und worauf kommt es beim Schenken an?
Man will dem Beschenkten doch eine Freude machen, nicht wahr?
Was ist daran so verwerflich Geld oder einen Gutschein zu verschenken, wenn eine schöne Reise, ein Laptop  oder was auch immer auf der Wunschliste stehen?

Zu meinem 50. Geburtstag wünschte ich mir auch Geld für eine Reise nach London. 
DIESER TRIP war eines meiner schönsten Erlebnisse. 
Meine Freunde haben sich die tollsten Geldgeschenke einfallen lassen. Ich war begeistert und denke noch heute gerne daran zurück.

Mir persönlich fällt es daher überhaupt nicht schwer, solch einem Wunsch nachzukommen.

Für einen Herzenswunsch eines Mädchens schob ich die ``Kröten´´ in den Taschenbereich einer alten Jeans. Dieser wurde passgenau auf den Bilderrahmen zurecht geschnitten, festgetackert und mit Glückskäfer und Schleifchen geschmückt.






Das ist wahrlich ein geringer Aufwand, aber die Freude war groß und der Ausspruch ``Das kann ja nur von dir kommen´´ zauberte auch mir ein Lächeln ins Gesicht.

Was will man mehr?

Wie handhabt ihr das, verschenkt ihr auch mal Bares oder müssen es Sachgeschenke sein?



Liebe Grüße von

Heike


verlinkt mit CREADIENSTAG und CREALOPE



Samstag, 9. Januar 2016

Von entspannten Ferientagen und warum kleine Auszeiten so wichtig sind...



Die Ferien neigen sich dem Ende zu und wir bereiten uns selig und moralisch auf den Alltag vor.
Nicht, dass mir davor graut, aber über die Feiertage schleicht sich doch ein etwas anderer Tagesablauf ein. Morgens brauchte ich etwas länger, bis ich in die Gänge kam und für das Frühstück ließ ich mir auch viel mehr Zeit als sonst, träumte dabei gerne in den Tag hinein und ließ fünf gerade sein.
Kluge Menschen wissen, wie wichtig und wertvoll solch kleine Auszeiten sind. Nicht nur der FOCUS widmete diesem Thema einen Artikel.

Das schöne Wetter lud zudem zu vielen Ausflügen ein, wofür ich ganz besonders dankbar bin.
Wir hatten nämlich eine Freundin aus Amerika für drei Wochen zu Besuch und so konnten wir mit ihr einiges unternehmen. Das Besichtigen von Schlösser und Burgen fand sie ganz besonders spannend. Sie war ganz verrückt danach. Städte und einige bedeutende Museen standen zwar auch auf ihrem Programm, aber beim Erforschen dieser alten Bauten strahlte sie ganz über das ganze Gesicht. 
Gerne zeige ich euch eine kleine Auswahl. Habt ihr Lust auf einen kurzen Spaziergang? 








Majestätisch erstrahlte diese in der Abendsonne. Das Licht war unglaublich schön.




Mit den Gedanken ein bisschen in die Ferne schweifen...




... und so langsam Abschied nehmen.
Das Foto ist eines meiner Favoriten. Wir waren die letzten Besucher. Die Atmosphäre war unbezahlbar.




Eine Privatführung, für zwei Personen (!) wurde uns im SCHLOSS SOLITUDE geboten, auch das war ein Genuss. Die Räume, welche einst zu Repräsentationszwecken dienten, sind traumhaft schön und wir konnten ohne Zeitdruck unzählige Fragen stellen.




... und natürlich SCHLOSS HEIDELBERG
In dieser Stadt würde sie sich am liebsten für ein Auslandssemester eintragen.






Inzwischen ist sie mit mehreren hundert Fotos im Gepäck wieder gut zu Hause in North Carolina angekommen...
und was tat Frau Tschänsch?

Nachdem sie die gesamte Weihnachtsdekoration auf den Dachboden verfrachtet und das Haus geputzt hat, ließ sie schon wieder fünf gerade sein.
Da reißen ja Sachen ein...


Von einer Freundin bekam ich einen Stapel Zeitschriften zum Thema Wohnen und Dekorieren geschenkt.
Ach, und was gibt es Schöneres in den dunklen Wintermonaten, als es sich abends bei knisternden Kaminfeuer in die Decke zu kuscheln und bei einem Tee oder einem Glas Wein in Zeitschriften oder einem schönen Buch zu versinken.
Selbst wenn man nicht vor hat alle Tage die Wohnung auf den Kopf zu stellen, ist es ein ästhetischer Genuss, in diesen Heften zu blättern und genau das werde ich heute Abend wieder tun.


Tagsüber miste ich hier und da ein wenig aus, Unterlagen und Stoffe sortiere ich neu und überlege mir währenddessen, was ich mir demnächst nähen werde.


Ein paar kleine Geschenke habe ich gebastelt und genäht, doch davon berichte ich euch das nächste Mal.

Bis dahin macht´s euch schön und genießt das Leben!


Liebe Grüße von Heike


verlinkt mit Samstagsplausch





Sonntag, 3. Januar 2016

Quadrat für Quadrat zum ersten Patchwork-Ergebnis...



Längst vergessen geglaubte Textiltechniken werden heute wieder belebt.
Patchwork (engl. patch für Flicken) ist eine sehr alte Form der Textiltechnik, bei der Reste verschiedener Stoffe verwendet werden, um neue Textilien anzufertigen.

Wusstet ihr eigentlich, dass die ersten Patchwork-Werke in Asien und nicht wie oft geglaubt, in England oder Amerika entstanden?

Bei uns erfreuen sich heute auf jeden Fall Plaids, Picknick- und Krabbeldecken großer Beliebtheit.

Ein entscheidender Vorteil dabei ist, dass man im Gegensatz zu den im Handel erhältlichen meist viel zu kleinen Krabbeldecken die Größe selbst bestimmen kann
Bei der farblichen Gestaltung sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt.
Man kann sich auf zwei Farben beschränken, man darf es aber auch so richtig bunt treiben. 
Ob ihr dafür einfarbige oder gemusterte Stoffe verwendet
 und ob ihr die Quadrate nach einem Muster oder wild durcheinander anordnet, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen.
Erlaubt ist was gefällt.

Zudem ist die Technik leicht umzusetzen.  Für den Anfang empfehle ich einfache Formen, also Quadrate oder Rechtecke. 

Zur Inspiration habe ich aus Stoffresten zwei  Farbbeispiele angefertigt.









Eines der ersten Näh- Projekte meiner Tochter waren ein Plaid und zwei passende Kissen dazu.
Die habe ich einst HIER vorgestellt.


Eine Kursteilnehmerin hat in Vorfreude auf ihr erstes Kind eine Krabbeldecke erstellt.






Wie man gut erkennen kann, hat sie zunächst die Farb- Kombinationen getestet, bevor es ans Zusammennähen ging.


Ende Januar findet an der VHS Korntal-Münchingen der Kurs QUADRAT FÜR QUADRAT ZUM ERSTEN PATCHWORK-ERLEBNIS statt.

Wenn also eines Eurer / Ihrer Vorhaben `Patchworken lernen´ heißt, bietet dieser zwei Abende umfassende Kurs eine gute Möglichkeit, sich an dem Hobby zu erproben.

Für weitere Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.


Liebe Grüße von Heike