Samstag, 24. Juli 2021

Am Bodensee, da blüht dir was



und das nicht in Form von Schelte oder Hiebe wie in dem bekannten Wortspiel, sondern im wahren Sinne der Blüte.




Der Bodensee ist ein Paradies für Gartenfreunde.

Auf der Insel Mainau, der Insel Reichenau, in vielen Schlossgärten und an den unzähligen einladenden Promenaden grünt und blüht es wieder in den schönsten Farben.

Selbst die Laternen wurden vieler Orts liebevoll mit Hängepflanzen bestückt.



Als wäre das nicht schon schön genug, verwandeln in diesem Jahr zwei Highlights die gesamte Region in einziges Blütenmeer:

Die Landesgartenschau in Überlingen und die Gartenschau in Lindau. 

Erstere besuchten wir vorgestern bei schönstem Sommerwetter.

Ein fünf Kilometer langer Rundweg verbindet die fünf Ausstellungsbereiche und führt durch den Stadtgarten und Stadtgraben an den See.

Mit dem Shuttlebus ging es schnell und bequem ins Zentrum und schon bald waren wir mitten im Geschehen, wo wir uns von Blumen, Aussichten und Düften betören ließen.






Mit einer Ausstellungsfläche von rund 11 Hektar ist die Gartenschau zwar eine der Kleinsten in Baden-Württemberg, zusammen mit dem unvergleichlichen Panorama am Bodensee aber dann doch eine der Größten.












Dank gärtnerischer Kreativität gibt es zum ersten Mal bei einer Gartenschau begehbare schwimmende Gärten.






Um Gartenkunst, Gartentrends, um Wasser, Gesundheit und Ruhe geht es in dem außergewöhnlich schönen Bereich der Villengärten.


















Unzählige Sitz- und Liegemöglichkeiten laden zum Innehalten und Ausruhen und eine Open Air- Bibliothek zum Schmökern ein.
Müde Füsse und Beine finden in einem Kneippbecken eine wohltuende Erfrischung.












Neben allerlei gastronomischer Einrichtungen befindet sich im Uferpark eine coole Beachbar.






Bei dem Anblick haben wir nicht lange überlegt, nahmen Platz, ließen die Füße ins Wasser hängen






und genossen bei chilliger Musik eine kühlen Drink.












Neben all dem Schönem, was es zu Bestaunen gibt, erfährt der Besucher auch viel Wissenswertes.
Unzählige Veranstaltungen, Vorträge und Workshops laden zur Unterhaltung, sowie zum Lernen und Mitmachen ein.






Und natürlich zum Genießen...









Bei einem guten Essen an der Seepromenade ließen wir die vielen Eindrücke auf uns wirken und den schönen Tag ausklingen.






Hat euch der Rundgang gefallen?




Eine gute und schöne Zeit voller sommerlicher Leichtigkeit wünscht euch

Heike





verlinkt mit Samstagsplausch und Sommerglück





Sonntag, 18. Juli 2021

Ein Ausflug in längst vergangene Zeiten



Dankbar, dass das nun wieder möglich ist, 
nutzten wir letztens das schöne Sommerwetter, um mal wieder eine der vielen Schlossanlagen  zu erkunden.

Im malerischen Linzgau gelegen, präsentiert sich Schloss Salem, ein prächtiges Klosterensemble der Zisterzienser aus dem 12. Jahrhundert. 




Es wurde 1134 gegründet und zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Baden-Württembergs.

Im authentischen Zustand seit der Klosterzeit erhalten, führt es die Gäste in längst vergangene Zeiten und versetzt sie immer wieder ins Staunen.

Gotische Eleganz, barocke Pracht und erhabener Klassizismus prägen das historische Ensemble.

Kommt doch mit auf einen kleinen Rundgang und schaut selbst!
















Die Prälatur, die Residenz des Abtes beherbergt die Wohn- und Repräsentationsräume der Salemer Äbte, das Klostermuseum und die alte Feuerwache.
Im Konventgebäude, dem ehemaligen Klausurbereich der Mönche, befindet sich seit 1920 die Schule Schloss Salem.












Was diese alten Gemäuer und knarrenden Holztreppen wohl alles erzählen könnten?






Die prächtige Bibliothek hat mich ganz besonders beeindruckt. Die Ausstattung im klassizistischen Stil entstand 1786 bis 1796.









Bezüglich Repräsentanz und Glanz konnten es die Salemer Abte durchaus mir den geistlichen und weltlichen Fürsten aufnehmen.
Mit dem Prunkstück der Prälatur, dem Kaisersaal, wurde ein einzigartiger Raum bewahrt.





Das obere Tor schließt das Gelände Richtung Norden ab.






Außerdem sind ein Brennereimuseum, ein riesiger Torkel (Weinpresse), eine historische Schmiede, ein Gefängnis und der Marstall zu besichtigen.
Handwerkskunst wird in einer Glasbläserei, einer Goldschmiede, einer Kunstschmiede und in einer Schuhhandlung angeboten.









Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Ein Cafe, ein Restaurant und eine Weinstube laden zum Verweilen ein.
Weinliebhaber werden zudem im Weinverkauf Weingut Markgraf von Baden fündig.





Es ist ein sehr schönes Areal. 
Da es an diesem Tag (ein Montag) nur wenige Besucher aufsuchten, konnten wir es ungestört in vollen Zügen genießen.









Liebe Grüße von

Heike




verlinkt mit Samstagsplausch und Sommerglück






Mittwoch, 7. Juli 2021

Ich habe es noch einmal getan

 

und mir ein solches legeres Kleid mit Tropfenausschnitt genäht.




Es ist schon vor einer Weile entstanden.

Auf Instagram habe ich es geschwind gepostet, aber irgendwie hat es das hübsche Teil bisher noch nicht auf den Blog geschafft.

Das war natürlich auch den umfangreichen Umbauarbeiten geschuldet.

Heute hole ich das jedenfalls nach.


Im Gegensatz zum ersten Modell aus Tencel gestaltete sich in diesem Fall das Anbringen des Kragens als etwas schwieriger. 

Bei Kleinteile, wie Kragen, Belege, Manschetten u.s.w. empfehle ich euch generell, diese zunächst großzügig zuzuschneiden, die Stofflagen mit Vlieseline versehen und die Teile erst dann korrekt auszuschneiden.



Es ist unglaublich, wie das Material arbeitet, ganz besonders beim Aufbügeln von Vlieseline.




Viskose ist ein sehr angenehmes Material, aber bei der Verarbeitung erweist es sich oft als eine ziemlich rutschige Angelegenheit.

Immer wieder verschob sich der Kragen oder der Ausschnitt um ein paar Millimeter, was mir natürlich keine Ruhe ließ.





Der Nahttrenner musste seine Dienste leisten, denn ich
probierte es natürlich so lange, bis alles genau passte. 






Die Mühe hat sich gelohnt.

Geschlossen wird der Kragen hinten mit zwei kleinen, mit dem selben Stoff bezogenen Knöpfen und Stoffschlingen.

Das Rückenteil ist mit einer Kellerfalte versehen, welche Bequemlichkeit garantiert.

Ansonsten ist der Schnitt sehr schlicht gehalten.


Entstanden ist ein weiteres Wohlfühlteil, welches es auf Anhieb in der Kategorie Lieblingskleider schaffte.





Ich glaube, das sieht man mir auch an. 


Schnittmuster Burda 8/2020
Leoprint von @lidanistore


Woran werkelt ihr so oder genießt ihr ganz und gar die Sommerfreuden?



Liebe Grüße von

Heike
























Sonntag, 6. Juni 2021

Impressionen vom See und ein neues Shirt

Wettermäßig ist der Mai seinem Ruf nicht nachgekommen, denn eine Wonne war er wirklich nicht.

Aufs Ende zu ist es ihm wohl auch bewusst geworden und er gab sich etwas mehr Mühe.

Wir nutzten das schöne Wetter gleich für einen Ausflug an den Bodensee, wo wir die schöne Umgebung und eine Einkehr genossen.




Während sich der Bodensee in voller Schönheit vor uns präsentierte, schlemmten wir einen Eisbecher.

Was für ein Genuss, nach dieser langen Zeit mal wieder unter mehreren Menschen in einem Eiscafe sitzen und dem Treiben zuschauen zu dürfen.





Anschließend spazierten wir die kleine Promenade in Wasserburg entlang.





Die Barockkirche St. Georg schiebt sich auf einer Halbinsel weit in den See und ist ein wahres Schmuckstück. 





Als wäre das nicht alles schon schön genug, verabschiedete sich der Tag mit einem romantischen Sonnenuntergang.





Für den Aufenthalt am See oder Meer benötigt man natürlich Streifenshirts.

Da einige in die Jahre gekommen sind, musste Nachschub her. 

Also nähte ich mir eines dieser unkomplizierten, legeren und ärmellosen Shirts.

Das einzige, was aufhält, ist das Aufeinanderstecken der Streifen, aber es lohnt sich.





Das Schnittmuster habe ich mir selbst erstellt. 

Einen ähnlichen Schnitt findet ihr bei Burda.


Und nun mache ich mal fertig.

Wir wollen heute nämlich ein Schloss erkunden.

Was habt ihr Schönes vor?


Liebe Grüße von

Heike



verlinkt mit Samstagsplausch und Linkparty Shirts