Sonntag, 3. November 2019

Mieder, Mode, Macher




Hallo ihr Lieben,

heute habe ich eine ganz besondere Buchempfehlung aus dem Silberburg-Verlag für euch.

Die Journalistin Sabine Ries reiste durch Baden-Württemberg, blickte in Nähstuben und Manufakturen und stöberte in alten Modejournalen.
Dabei stieß sie auf pfiffige Tüftler und findige Designer, welche mit ihren Werken bis heute Erfolgsgeschichte schreiben.






Werke, wie Triumph, Trigema, Marc Cain, Hugo Boss und Burda sind bekannt.
In Baden-Württemberg gibt es jedoch noch viel mehr populäre und nicht weniger bekannte Modeschätze.








Den Stuttgartern ist die Firma Bleyle natürlich ein Begriff. 
Legendär sind die Matrosenanzüge.





Einige erinnern sich bestimmt noch an den Werbeslogan des Kundendienstes der Firma Bleyle.
   >Ist beschädigt mal ein Stück, repariert es die Fabrik. Die Mutter drum nur Bleyle wählt: Bleyle spart ihr Müh und Geld.<

Wegwerfmentalität war zu der Zeit ein Fremdwort.


Über vierzig Modeklassiker, vom Schnürsenkel bis zum Hut, werden in dem Buch vorgestellt.

Spannend sind die Geschichten, wie es zur Gründung der Firmen kam und schwierige Zeiten, wie die des Krieges, überstanden wurden.









Ich bin begeistert von diesem Buch und kann es daher guten Gewissens weiter empfehlen.
Interessant ist es nicht nur für Modebegeisterte, sondern auch für alle, die sich gerne mit Familienunternehmen und Wirtschaftsgeschichte befassen.

Im Anschluss werden noch einige Museen vorgestellt.
Das Mustangmuseum in Künzelsau und das Modemuseum in Ludwigsburg habe ich bereits besucht.
Beide sind sehr sehenswert. 
Die Herbst- und Wintermonate eignen sich prima für einen Museumsbesuch.
Falls ihr diesbezüglich noch eine Empfehlung, lasst es mich bitte wissen.

Herzlich bedanken möchte ich mich noch bei Frau Weiß vom Silberburg-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Habt ihr Lust bekommen, euch auf diese modische Zeitreise zu begeben?
Sollte das der Fall sein, wünsche ich euch viel Freude mit dieser Lektüre.


Macht´s euch fein!

Liebe Grüße von

Heike





Bildnachweis:
Die Fotos sind aus dem Buch >Einfach chic<.




verlinkt mit Samstagsplausch





Sonntag, 29. September 2019

Mit meiner neuen, praktischen und stylishen Begleiterin unterwegs in Dresden




Wer hätte gedacht das die einstige Bauchtasche, welche in der damaligen Hip Hopp Szene auch zur Bum Bag avancierte, eine solche Wiederbelebung erfahren würde.






Ich muss gestehen, mit den ersten Modellen, bzw. den Aufnahmen davon konnte ich mich nicht gleich anfreunden, was aber vermutlich an der Größe der Tasche und/oder der Trageposition lag. Denn eine Frau mit etwas mehr oder gar viel Oberweite wird sich nicht noch eine Tasche in Größe eines Bauchladens über die Brust schnallen wollen.

Probieren musste ich es dennoch, denn mir erschienen sie sehr praktisch und da ich noch das eine und andere Kunstleder liegen hatte, suchte ich nach einem Schnittmuster und wurde auch gleich fündig.

Ich lud mir das Schnittmuster der Bauchtasche Fransi , welches Nine von Delari für das Snaplymagazin anfertigte, runter und machte mich ans Werk.
Die Nahtzugabe ist bereits enthalten. Ich könnte mir aber auch vorstellen noch einen Zentimeter zuzugeben. Dann wäre sie eine Idee größer.

Das weiche Kunstleder verstärkte ich mit einer leichten Vlieseline und die Innentasche versah ich zusätzlich mit einem Reißverschlussfach.





So sind Schlüssel und andere wichtige Dinge besonders gut aufgehoben.
Auf die Franzen verzichtete ich. Eine solche Variante nähe ich mir vielleicht mal für den Sommer, mal sehen.
Die angegebene Menge Gurtband von einem Meter ist mir zu wenig und das obwohl ich nur 1,60m groß bin.
Für die nächste Tasche plane ich dafür auf jeden Fall mehr ein, da ich die Tasche unterhalb der Brust tragen möchte. Zudem erhält sie auch auf der Rückseite ein Reißverschlussfach, in dem ich das Handy aufbewahren möchte.

Vorbereitet ist sie schon, in Silber.
Leider war das graue Gurtband ausverkauft, sodass ich euch dieses Modell erst später zeigen kann.
Einen kleinen Vorgeschmack habe ich jedoch für euch.






Mit auf Reisen gehen dufte meine neue Begleiterin auch schon.
Im Rahmen eines Bloggertreffens besuchte ich Dresden, wo sie mir gute Dienste erwies.
Mit diesem leichten Gepäck konnte ich bei traumhaften Spätsommerwetter die schönen Gebäude und Ausblicke genießen und hatte die Hände frei zum Fotografieren.

Gewohnt haben wir in dem stylishen und sehr zentral gelegenen Motel One.

















Das Hotel befindet sich nur wenige Meter vom Dresdner Zwinger entfernt und so konnten wir zu Fuss viele der berühmten Sehenswürdigkeiten erkunden.














Neugierig und unternehmenslustig, wie wir nun mal sind, waren wir auch auf der anderen Seite der Elbe und im Umland unterwegs, wo es unglaublich viel Schönes zu entdecken gibt.

Ein besonders schöner Höhepunkt war für mich das Schloss Moritzburg.



Idyllisch liegt es auf einer Insel im Schlossteich.










Ist es nicht schön anzuschauen?

Vier tolle Tage habe ich gemeinsam mit
DoreeenChristianeTrixiIngridKerstin, unsere Gastgeberin Rosi und Naddel verbracht, welche ich in sehr guter Erinnerung behalten werde.
Danke Mädels!
Es ist immer wieder schön mit euch.




Worauf habt ihr nun eher Lust, euch eine solche Tasche zu nähen oder lieber zu verreisen?
Wofür ihr euch auch entscheidet, ich wünsche euch viel Freude bei allem, was ihr so vor habt.

Macht´s euch fein!

Liebe Grüße von

Heike




verlinkt mit  Samstagsplausch 





Sonntag, 8. September 2019

Ein Kleid für einen besonderen Anlass



Werbung/persönliche Empfehlung


Der Himmel zeigt sich grau und es regnet leicht, doch das ist kein Grund zur Klage.
So komme ich endlich mal wieder dazu einen Post zu schreiben und euch etwas Genähtes zu zeigen.

Entstanden ist ein Kleid, welches ich zur Hochzeit von Freunden trug.







Bereits einige Wochen vorher stellte mir  Herr Berger vom Schneidereibedarf in Stuttgart einen edlen Spitzenstoff zur Verfügung. Dieser erschien mir perfekt für einen festlichen Anlass und da ich immer wieder gerne zu Etuikleidern greife und das Muster nicht unnütz unterteilen wollte, musste ich gar nicht lange überlegen, was ich daraus fertige.

Das Kleid wird nur mittels Abnäher auf Figur gebracht. 






Einzige Überlegung war, ob ich das Kleid mit kurzen Ärmeln versehe oder separat ein kurzes Jäckchen anfertige.





Da die Stoffmenge zweites zuließ, nähte ich mir diese Variante. So kann ich es an sehr heißen und auch an etwas kühleren Tagen tragen.
Mit einem leichten Futterstoff habe ich es an den Hals- und Armlochausschnitten verstürzt.
So fällt es schön und ist sehr angenehm zu tragen.
Das kurze Jäckchen wird nur mittels Haken und Ösen geschlossen oder je nach Belieben offen getragen.

Ein Schnittmuster für ein Etuikleid findet ihr unter anderem HIER und HIER.

Zufällig hatte ich passende Schuhe und auch ein passendes Armband. Wenige Tage vorher fand ich auch noch die passenden Ohrstecker und eine Handtasche.






Zur standesamtlichen Trauung wurde in das elegante Schloss Solitude in Stuttgart eingeladen, welches der lebenslustige Herzog Carl Eugen von Württemberg bauen ließ.









Stilvoll und elegant präsentiert sich der Weiße Saal im Schloss.









Zauberhaft, nicht wahr?
Die Trauung war wundervoll.
Schlimm ist nur, dass bei mir da nie ein Auge trocken bleibt.
Geht euch das auch so?



Liebe Grüße von Heike









Mittwoch, 21. August 2019

Damit hat das Suchen vielleicht ein Ende




In den Nähkursen, wenn ich so von Tisch zu gehe und die Teilnehmerinnen bei ihren Vorhaben  unterstütze, habe ich meist Hilfsmittel wie Maßband, Nahtauftrenner und die Schere zur Hand.
Im Eifer des Gefechtes stehe ich aber mitunter an einem Arbeitsplatz und frage mich, wo habe ich denn meine Schere wieder liegen lassen?
Das ärgert mich jedes Mal und deshalb dachte ich mir schon des öfteren, ich müsste so eine Art Gürteltasche wie die Friseure haben, ein Behältnis für die wichtigsten Arbeitsutensilien am Mann bzw. an der Frau.






Und wie es der Zufall so will, kam mir dieser Gedanke kürzlich beim Anblick eines ausrangierten Jeansminirockes meiner Tochter wieder in den Sinn.





Dieser erschien mir perfekt für einen Versuch.

Bevor ich ihn auseinander nahm, ordnete ich erstmal an, was ich alles unterbringen wollte.
Massband, ein kurzes Handmass, Schere, Nahttrenner und gelegentlich auch mal eine Näh- oder Sicherheitsnadel sind die Werkzeuge, welche ich immer zur Hand haben muss.
Die benötigten Fächer waren schnell abgesteckt.











Das Fach für die Schere wurde so groß abgesteckt, dass diese nicht zu weit durchrutscht und das Ende zusätzlich verstärkt.









Ca. zwei Zentimeter von der Seitennaht entfernt schnitt ich den Rock auseinander, versäuberte die Naht, schlug sie um und steckte diese fest.








Die Nahtzugabe nähte ich von Hand an der Rückseite fest.





Den Bund habe ich mittels breitem Gummiband und passender Schließe verlängert und die Fächer mit einem unauffälligen Nähgarn abgenäht.






Nun bin ich gespannt, wie sich das Teil in der Praxis bewährt. 
Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.


Gerade kämpft sich die Sonne durch und die nächsten Tage hören sich gemäß den Wetterprognosen sehr vielversprechend an.

Macht´s euch fein und genießt die schönen Sommertage!


Liebe Grüße von

Heike




verlinkt mit Creative Lovers





Samstag, 10. August 2019

Herrlich unkompliziert


Werbung / persönliche Empfehlung


Schlichtes Design und maximalen Tragekomfort kennzeichnen dieses bequeme und zugleich schöne Shirtkleid aus.

Ob beim Stadtbummel, Urlaub am Strand oder wie hier beim Bummel durch einen Schlossgarten, in dem Kleid fühlt man sich einfach wohl.







Der Jersey ist von sehr guter Qualität aus dem Hause Carnet.
Das Schnittmuster habe ich mir selbst erstellt. 

Bei Burda findet ihr ein ähnliches Modell, welches ihr als gedruckten Einzelschnitt oder Download-PDF erwerben könnt.
Es ist schnell und einfach zu nähen. 
Bei diesem Material habe ich sogar auf´s Einfassen der Ausschnittkanten mittels Schrägstreifen verzichtet.
Stattdessen habe ich den Halsausschnitt mit Formband versehen, 




mit der Overlock versäubert und nur umgenäht.






Man kann es ganz leger tragen...





oder mit einem schicken, schmalen Gürtel.






Bei dem Bummel durch den Schlossgarten entschied ich mich für die legere Art.
Mit der Handtasche um der Schulter und dem Handy in der Hand genoss ich den Anblick des schönen Schlosses und die Stille beim Bummel durch den großen Garten.

Erkundet haben wir die ehemalige Sommerresidenz und das Jagdschloss der Bamberger Fürstbischöfe, Schloss Seehof.
Es befindet sich nur fünf Kilometer von Bamberg entfernt.





Von der Pracht des einstigen Rokokogartens zeugen unter anderem die wiederhergestellte Kaskade mit ihren Wasserspielen.




Am Ende des Schlossgartens befinden sich zwei Seen.







Schöne Skulpturen zieren die Wege...




und kleine, grüne Oasen laden zum Innehalten und Spazieren ein.




Während solch einer kleinen Auszeit kann man prima die Seele baumeln lassen und neue Kraft tanken, einfach schön.

Was tut ihr euch in diesen Tagen Gutes?



Liebe Grüße von
Heike




verlinkt mit Samstagsplauschund der Linkparty Kleider