Sonntag, 8. September 2019

Ein Kleid für einen besonderen Anlass



Werbung/persönliche Empfehlung


Der Himmel zeigt sich grau und es regnet leicht, doch das ist kein Grund zur Klage.
So komme ich endlich mal wieder dazu einen Post zu schreiben und euch etwas Genähtes zu zeigen.

Entstanden ist ein Kleid, welches ich zur Hochzeit von Freunden trug.







Bereits einige Wochen vorher stellte mir  Herr Berger vom Schneidereibedarf in Stuttgart einen edlen Spitzenstoff zur Verfügung. Dieser erschien mir perfekt für einen festlichen Anlass und da ich immer wieder gerne zu Etuikleidern greife und das Muster nicht unnütz unterteilen wollte, musste ich gar nicht lange überlegen, was ich daraus fertige.

Das Kleid wird nur mittels Abnäher auf Figur gebracht. 






Einzige Überlegung war, ob ich das Kleid mit kurzen Ärmeln versehe oder separat ein kurzes Jäckchen anfertige.





Da die Stoffmenge zweites zuließ, nähte ich mir diese Variante. So kann ich es an sehr heißen und auch an etwas kühleren Tagen tragen.
Mit einem leichten Futterstoff habe ich es an den Hals- und Armlochausschnitten verstürzt.
So fällt es schön und ist sehr angenehm zu tragen.
Das kurze Jäckchen wird nur mittels Haken und Ösen geschlossen oder je nach Belieben offen getragen.

Ein Schnittmuster für ein Etuikleid findet ihr unter anderem HIER und HIER.

Zufällig hatte ich passende Schuhe und auch ein passendes Armband. Wenige Tage vorher fand ich auch noch die passenden Ohrstecker und eine Handtasche.






Zur standesamtlichen Trauung wurde in das elegante Schloss Solitude in Stuttgart eingeladen, welches der lebenslustige Herzog Carl Eugen von Württemberg bauen ließ.









Stilvoll und elegant präsentiert sich der Weiße Saal im Schloss.









Zauberhaft, nicht wahr?
Die Trauung war wundervoll.
Schlimm ist nur, dass bei mir da nie ein Auge trocken bleibt.
Geht euch das auch so?



Liebe Grüße von Heike









Mittwoch, 21. August 2019

Damit hat das Suchen vielleicht ein Ende




In den Nähkursen, wenn ich so von Tisch zu gehe und die Teilnehmerinnen bei ihren Vorhaben  unterstütze, habe ich meist Hilfsmittel wie Maßband, Nahtauftrenner und die Schere zur Hand.
Im Eifer des Gefechtes stehe ich aber mitunter an einem Arbeitsplatz und frage mich, wo habe ich denn meine Schere wieder liegen lassen?
Das ärgert mich jedes Mal und deshalb dachte ich mir schon des öfteren, ich müsste so eine Art Gürteltasche wie die Friseure haben, ein Behältnis für die wichtigsten Arbeitsutensilien am Mann bzw. an der Frau.






Und wie es der Zufall so will, kam mir dieser Gedanke kürzlich beim Anblick eines ausrangierten Jeansminirockes meiner Tochter wieder in den Sinn.





Dieser erschien mir perfekt für einen Versuch.

Bevor ich ihn auseinander nahm, ordnete ich erstmal an, was ich alles unterbringen wollte.
Massband, ein kurzes Handmass, Schere, Nahttrenner und gelegentlich auch mal eine Näh- oder Sicherheitsnadel sind die Werkzeuge, welche ich immer zur Hand haben muss.
Die benötigten Fächer waren schnell abgesteckt.











Das Fach für die Schere wurde so groß abgesteckt, dass diese nicht zu weit durchrutscht und das Ende zusätzlich verstärkt.









Ca. zwei Zentimeter von der Seitennaht entfernt schnitt ich den Rock auseinander, versäuberte die Naht, schlug sie um und steckte diese fest.








Die Nahtzugabe nähte ich von Hand an der Rückseite fest.





Den Bund habe ich mittels breitem Gummiband und passender Schließe verlängert und die Fächer mit einem unauffälligen Nähgarn abgenäht.






Nun bin ich gespannt, wie sich das Teil in der Praxis bewährt. 
Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.


Gerade kämpft sich die Sonne durch und die nächsten Tage hören sich gemäß den Wetterprognosen sehr vielversprechend an.

Macht´s euch fein und genießt die schönen Sommertage!


Liebe Grüße von

Heike




verlinkt mit Creative Lovers





Samstag, 10. August 2019

Herrlich unkompliziert


Werbung / persönliche Empfehlung


Schlichtes Design und maximalen Tragekomfort kennzeichnen dieses bequeme und zugleich schöne Shirtkleid aus.

Ob beim Stadtbummel, Urlaub am Strand oder wie hier beim Bummel durch einen Schlossgarten, in dem Kleid fühlt man sich einfach wohl.







Der Jersey ist von sehr guter Qualität aus dem Hause Carnet.
Das Schnittmuster habe ich mir selbst erstellt. 

Bei Burda findet ihr ein ähnliches Modell, welches ihr als gedruckten Einzelschnitt oder Download-PDF erwerben könnt.
Es ist schnell und einfach zu nähen. 
Bei diesem Material habe ich sogar auf´s Einfassen der Ausschnittkanten mittels Schrägstreifen verzichtet.
Stattdessen habe ich den Halsausschnitt mit Formband versehen, 




mit der Overlock versäubert und nur umgenäht.






Man kann es ganz leger tragen...





oder mit einem schicken, schmalen Gürtel.






Bei dem Bummel durch den Schlossgarten entschied ich mich für die legere Art.
Mit der Handtasche um der Schulter und dem Handy in der Hand genoss ich den Anblick des schönen Schlosses und die Stille beim Bummel durch den großen Garten.

Erkundet haben wir die ehemalige Sommerresidenz und das Jagdschloss der Bamberger Fürstbischöfe, Schloss Seehof.
Es befindet sich nur fünf Kilometer von Bamberg entfernt.





Von der Pracht des einstigen Rokokogartens zeugen unter anderem die wiederhergestellte Kaskade mit ihren Wasserspielen.




Am Ende des Schlossgartens befinden sich zwei Seen.







Schöne Skulpturen zieren die Wege...




und kleine, grüne Oasen laden zum Innehalten und Spazieren ein.




Während solch einer kleinen Auszeit kann man prima die Seele baumeln lassen und neue Kraft tanken, einfach schön.

Was tut ihr euch in diesen Tagen Gutes?



Liebe Grüße von
Heike




verlinkt mit Samstagsplauschund der Linkparty Kleider





Samstag, 3. August 2019

Es ist nie zu spät...


Egal was man von Greta Thunberg hält, immerhin hat sie es geschafft, sich Gehör zu verschaffen und das ist gut so.
Ja, manchmal bedarf es eben unkonventioneller Methoden wie das Schule schwänzen um etwas zu erreichen. 
Ein Angestellter käme schließlich auch nicht auf die Idee, Sonntags oder im Urlaub für mehr Lohn zu streiken.



Aktuell zum Thema Natur- und Klimaschutz organisierte SYLVIA in diesem Jahr die Blogtour `Weniger Plastik ist mehr´.










Auf dieser Gemeinschaftsaktion tauschen Blogger ihre Meinungen und Erfahrungen zu dem Thema aus, halten Buchempfehlungen und diverse Tipps parat. 
Da das ein Thema ist, was uns alle angeht, nahm ich die Einladung dazu gerne an.



Ich finde es sehr begrüßenswert, dass die Themen Umweltschutz und Müllvermeidung wieder eine breitere Beachtung finden.



Lange wägten wir uns uns in Sicherheit, schließlich trennten wir fleißig in flach und rund und waren der Überzeugung, dass nahezu alles wieder zurück geführt und verwertet wird.
Eines Tages erschienen die Berichte, aus denen hervor ging, dass unser Müll nach China verschifft wurde. 
Anfang 2018 stoppte China den Müllimport und entlarvte damit den bizarren Mülltourismus.
Bilder von vermüllten Stränden und Meeren gingen um die Welt.

Entsetzen machte sich breit.

Nicht vergessen sollte man in dem Zusammenhang auch die riesigen Elektroschrottmüllhalden in Afrika.



Kürzlich las ich, dass Indonesien Anfang Juli 2019 acht Container nach Australien zurück schickte und auch Deutschland seinen Müll zurück erhielt.
Mögen noch mehr Länder so mutig sein und den Müll der Industrieländer zurück schicken!


Plastik möchte ich nicht generell verteufeln, schließlich gibt es allerlei nützliche Dinge aus dem Kunststoff. 
Meine Salatschleuder zum Beispiel nutze ich seit mehr als 20 Jahren und möchte sie nicht mehr missen. 
Aber alleine der Verpackungswahn hat meines Erachtens schon perverse Ausmaße angenommen.

Ich habe höchsten Respekt vor der Natur, bin hier und auf meinen Reisen immer wieder erstaunt, mit wieviel Schönheit sie uns beglückt.
Müllvermeidung und ein respektvoller Umgang mit Ressourcen aller Art sind für mich daher selbstverständlich.



Man könnte jetzt mit Fingern auf die Großen, die Industrie, zeigen, aber damit die ihr Zeug los werden, muss es Abnehmer geben und das sind WIR.



Wenn jeder seinen Beitrag dazu leistet, sein Verhalten überdenkt, gegebenenfalls korrigiert und so viele kleine Beiträge zusammen kommen, wird es auch zu großen Veränderungen kommen.
Das sollte uns stets bewusst sein.



Ich habe keine revolutionären Neuempfehlungen für euch, sondern erzähle euch nur ein wenig darüber, was ich im Alltag dazu beitrage. 
Schon sehr lange verwende ich selbst angefertigte Obst- und Gemüsenetze. 
Anders als inzwischen im Handel kosten diese, wenn überhaupt, nur sehr wenig Geld, sind waschbar und äußerst robust. Ich habe noch keine entsorgen müssen.Wie diese herzustellen sind, könnt ihr HIER nachlesen.

Für den Einkauf von Wurst und Fleisch oder zum Beispiel Antipasti auf dem Markt nehme ich eigene Behälter mit.Anfangs habe ich die oft vergessen, aber das klappt immer besser. Milch, Jogurt, Säfte, Ketchup, alles was in Glasbehältern erhältlich ist, kaufe ich in solcher Form. Da die Lebensmittel in diesen Behältern ohnehin viel appetitlicher aussehen, scheue ich mich auch nicht davor, ein paar Cent mehr dafür auszugeben.
Die Verpackungen der Nudeln und Schokolade sind noch nicht mustergültig, aber dafür sind die Waren aus der Region, was sich positiv auf die Transportwege auswirkt.




Für Brot und Brötchen verwende ich selbst genähte schlichte, weiße Baumwollbeutel.






Putzmittel gibt es inzwischen in Behältern aus wiederverwendetem Altplastik.

Das eine und andere kann man sich auch selbst herstellen. In diese Thematik arbeite ich mich gerade ein wenig ein.
Ansonsten greife ich wenigstens, so fern erhältlich, zu Nachfüllpackungen.
Die Verwendung von Stoffbeutel ist dagegen schon in Fleisch und Blut übergegangen. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich zum letzten Mal eine Tüte gekauft habe.



Sicher kann ich noch einiges optimieren, man lernt schließlich nie aus.
Wenn ich aber zum Beispiel an der Kasse eines Supermarktes warten muss und mich umsehe, was manche Kunden so an Verpackungsmüll hinaus tragen, dann bin ich allerdings schon froh, einen Schritt weiter zu sein. 
Und wenn dann Sätze folgen, wie `Sie kaufen aber vorbildlich ein.´, habe ich nur durch mein Verhalten etwas ausgelöst und damit schon viel erreicht. 

Bewusstes Einkaufen praktiziere ich auch in Sachen Bekleidung.
Ich liebe modische Bekleidung und schneidere für mein Leben gern.
Dennoch gilt auch hier für mich, weniger ist mehr.
Auch in Kleidung stecken wertvolle Ressourcen und jede Menge Arbeit.
Vielen ist leider die Wertschätzung verloren gegangen.
`Hauptsache billig´lautet für viele Verbraucher das Motto. 



Ausgebeutete Menschen, ausgetrocknete Seen und verseuchte Flüsse werden ausgeblendet.
Der Baumwollstrauch zum Beispiel ist ein sehr durstiges Gewächs. 
Je nach Gegend kostet ein Kilo Baumwolle 10000 bis 17000 Liter (!!!) Wasser. 
Bis zu 20000 km legt schon ein einfaches Shirt auf seinem Weg von der Pflanze bis zum fertigen Shirt zurück.
Die Arbeitsbedingungen sind zum größten Teil katastrophal und menschenverachtend.



Was wir daran ändern können?
Ich denke an erster Stelle bewusster konsumieren. Sich selber fragen, brauche ich das jetzt wirklich? Aber auch bei den Unternehmen nachhaken und Fragen stellen: Wo und wie erfolgt die Produktion? Werden die am Prozess beteiligten Menschen fair bezahlt? u.s.w.
Davon wird schon Gebrauch gemacht, aber es müssen mehr Stimmen werden.
Dann müssen sich auch die Unternehmen regen, denn die Macht hat immer noch der Kunde. 
Er entscheidet, ob er kauft oder nicht.

Meine Kleidung und die Stoffe für diese suche ich mir bewusst aus und trage sie weitestgehend ab. 
Zwischenzeitlich wird auch mal etwas abgeändert oder repariert. Aus einem Teil der abgelegten Kleidungsstücke fertige ich Neues. Jeans haben es mir dabei besonders angetan. Wenn man weiß, welchem umfangreichen Arbeitsprozess eine Jeans unterliegt, bekommt man es nicht fertig solche gut erhaltene Teile einfach zu entsorgen.
Neben allerlei Täschchen lassen sich noch viele andere hübsche Sachen daraus herstellen, so wie HIER und HIER.
Aus abgelegten Herrenhemden, bei denen meist nur die Krägen und Manschetten verschlissen sind, kann man noch hübsche und luftige  Kinderbekleidung oder Schürzen wie diese HIER herstellen.



Die Liste, wie man was noch wieder oder weiter verwenden könnte, ließe sich auch noch auf andere Materialien übertragen und beliebig lang weiterführen.



Lasst uns die derzeitige Debatte als eine Chance betrachten, es besser machen und der Erde damit wieder mehr Respekt zollen, denn wir haben nur die eine.


In diesem Sinne: Macht´s gut! 
Denn es ist nie zu spät.


Liebe Grüße von

Heike







Sonntag, 14. Juli 2019

Wo einst die Zitronen blühten...




Heute nehme ich euch mit an den Lago di Garda, wo wir kürzlich wunderschöne und erholsame Urlaubstage verbrachten.

Der von Palmen, riesigen Oleanderbüschen, Olivenhainen und Weinbergen umgebene Gardasee mit seinem milden Klima ist einer der Sehnsuchtsorte der Deutschen.






Kein Wunder, denn neben der üppigen Vegetation ziehen einen auch pittoreske Ortschaften, hübsche, kleine Häfen und Badebuchten in den Bann.
Wer gerne im Trubel versinkt, findet Gefallen an den großen Zentren und Vergnügungsparks östlich des Lago di Garda.

Die Ost- und Südküste besuchten wir bereits mehrmals, dabei standen speziell die Aufenthalte im Süden im Zeichen der Familie, welche mit schönen Erinnerungen verbunden sind.

Dieses Mal gingen wir zu zweit auf Reise.
Unser Ziel war das Westufer, bzw. zunächst das nördlich gelegene Limone, wo einst viele Zitronen blühten.
Entgegen der Information aus einem Reiseführer lernten wir dieses hübsche, kleine Dorf von seiner idyllischen Seite her kennen.
Die Spaziergänge durch die alten und keineswegs überfüllten Gassen machten uns ebenso viel Freude wie das Verweilen in den kleinen Häfen, egal ob am Tag oder am Abend.
















Von unserem am Hang gelegenen Hotel boten sich spektakuläre Ausblicke.












Bei diesen Aussichten schmeckte das Frühstück gleich noch mal so gut und es bedurfte mitunter gar keiner Worte.
Manchmal saßen wir einfach nur da, schauten und ließen uns von der Sonne kitzeln.






Von Limone aus erkundeten wir das Westufer des Sees und Teile des Hinterlandes.

Auf der Gardesana Occidentale, der Uferstrasse, deren Tunnel aussehen, als wären sie mit der Spitzhacke aus dem Fels geschlagen, ist deutlich weniger los als an der Ostküste.
Dunkle Zypressen ziehen sich rechts den Steilhang hinauf und links präsentiert sich der See in seinen schönsten Farben.
Hinter Gargnano schlängeln sich die Serpentinen hoch zu den auf dem Hochplateau gelegenen Orten Tignale und Tremosine. 
Mein Mann hatte auf der Fahrt seine pure Freude. Mir ist zwar manchmal das Herz in die Hosentasche gerutscht, aber es sei ihm gegönnt.

Hat man in Gargnano die Tunnel hinter sich gelassen, reihen sich hübsche bis mondäne Orte wie Gargnano, Boliaco, Maderno, Gardone Riviera und Salo`aneinander.
Hier tickt die Uhr gefühlsmäßig etwas langsamer. 


In Salo` lädt eine lange Uferpromenade zum Flanieren ein.






Als einziges Städtchen am See hat es in der Altstadt einen Dom.








 In der Altstadt befinden sich viele kleine Boutiquen.


Unsere nächste Tour führte uns ins Hinterland, genauer gesagt, vom Gardasee in Höhe Gargnano über den Lago di Valvestino, einem künstlich angelegten Stausee, zum idyllischen und besonders bei Familien sehr beliebten Lago di Idro. 


















Nach einer ausgiebigen Bade- und Picknickpause ging es weiter zum kleinen, aber nicht weniger ansprechenden Lago di Ledro.

Auf den meist schmalen Kurvensträßchen kamen uns nur wenige Fahrzeuge entgegen.
Die Bergkuppen sind dicht mit grünen Eichen- und Kastanienbäumen überzogen, ein schönes Fleckchen Erde.








Auch dieser präsentierte sich klar und in den schönsten Farben.
Vom Lago di Ledro sind es nur noch ca. 10 km bis nach Limone, wo wir den Tag bei gutem Essen und einem Gläschen Wein ausklingen ließen.


In Limone gibt es auch einen Motorbootverleih und wer hier schon länger mitliest, weiß wie gerne wir auch auf dem Wasser unterwegs sind.
Ohne lange zu überlegen mieteten wir uns ein Boot und los ging es.























Der Blick auf Limone ist vom Boot aus besonders schön.
Aus dieser Perspektive erschließen sich dem Besucher die vielen Reste der Limonaie, den alten, einst aufwändig errichteten Gewächshäusern für Zitronen.





Bereits im 13. Jahrhundert wurde mit dem Zitronenanbau begonnen. Um die empfindlichen Pflanzen vor Nachtfröste zu schützen, wurden aufwendige Gewächshäuser errichtet.





Heute werden Zitronen nur noch vereinzelt angebaut, denn die Zitronen aus Sizilien sind inzwischen deutlich günstiger als die eigenen, mühsam gehegten.
Wer mehr über die Limonaia erfahren möchte, dem empfehle ich das kleine, aber feine Freiluftmuseum Limonaia del Castel.
Der Weg dorthin ist gut ausgewiesen








Der Ortsname Limone hat übrigens gar nicht mit der gelben Frucht zu tun, auch wenn diese die Häuser schmücken und in den Geschäften in der Altstadt überall und in aller Form angepriesen werden.
Limone ist aus dem Lateinischen vom limes (Grenze) abgeleitet. 
Heute ist es nur noch die Grenze zwischen dem Trentino und der Lombardei, aber bis 1918 war es die Trennlinie zwischen Italien und Österreich.

Wieder was dazu gelernt...

Den See überqueren kann man natürlich auch mit den öffentlichen Schifffahrtsgesellschaften.
Diese Möglichkeit nutzten wir für einen Ausflug nach Malcesine.














Die Scalligerburg ist hübsch anzuschauen und die engen Gassen, welche sich in der Altstadt zur Burg hinauf schlängeln, laden zum Bummeln ein. 

Besonders schön wirkt die Burg im Abendlicht.






Nach sieben Tagen La Dolce Vita genießen hieß es Abschied nehmen.

Die Heimreise traten wir dankbar und voller schöner Erinnerungen an, von denen wir noch lange zehren werden.






Schön war´s...


Seid ihr auch so gerne an den oberitalienischen See?
Dann verratet mir bitte euren Favoriten!
Ich bin gespannt.


Liebe Grüße von 

Heike




verlinkt mit Samstagsplausch