Samstag, 23. März 2019

Eine kurze, aber feine Auszeit





Vor ein paar Tagen durften wir eine kurze, aber sehr schöne Auszeit genießen.

Zu unserem 33. Hochzeitstag flogen wir nämlich auf die Lieblingsinsel der Deutschen, nach Mallorca, nur 1140 km Luftlinie entfernt.

Vor vielen Jahren verweilten wir im Südosten der Insel und waren ganz angetan von den traumhaften Buchten.
Dieses Mal waren Palma und die Westküste unser Ziel.








Sechs Uhr morgens, es war kalt und regnete, hob unser Flieger ab und 8.30 Uhr waren wir bereits mit dem Mietwagen Richtung Westen nach Sóller unterwegs.
Die Sonne strahlte und die Müdigkeit schien wie weggeblasen.
Vorbei an Zitronenplantagen, sowie Oliven- und Mandelhaine fuhren wir ins Tal der Orangen. Die Mandelblüte war bereits am Abklingen, aber hier und da betörte uns noch der Duft dieser zarten und hübschen Blüten.

In dem malerischen Port de Sóller schlenderten wir den Hafen entlang und beobachteten anschließend bei einem Cappuccino dem morgendlichen Treiben.















Es war eine wundervolle Stimmung.
In der Ferne entdeckten wir einen Leuchtturm, von dem wir uns einen schönen Ausblick versprachen.






Den Weg dorthin haben wir nicht bereut.






Eine grandiose Aussicht tat sich auf.












Sóller, in der Serra de Tramuntana im Nordwesten der Insel gelegen, ist eine zauberhafte Stadt.
Ihr besonderer Charme ist neben der schönen Lage auch der nostalgischen Schmalspurbahn geschuldet, welche das Städtchen mit dem Hafen und Palma verbindet.


















Sehenswert ist auch das hübsche Bergdorf Valldemossa. Bereits die Anfahrt von Palma kommend die Kurven hinauf ist vielversprechend.





















Von Valldemossa fuhren wir ins sieben Kilometer entfernte Port de Valldemossa.
Die Strecke dorthin ist sehr kurvig und eng. Wir waren froh darüber nur mit einem kleinen Wagen unterwegs zu sein.

Winzig und romantisch präsentiert sich die kieselige Bade- und Hafenbucht.










Nach einem Rundgang tranken wir einen frisch gepressten und gut gekühlten Orangensaft, bevor wir uns wieder auf den Weg machten.






Über die Küstenstrasse Ma10 fuhren wir über Banyalbufar und Estellencs zurück nach Palma.

Die Natur hat in der Serra de Tramuntana eine einzigartige Landschaft geschaffen.
Immer wieder tun sich überraschende Ausblicke auf Orangenplantagen oder Olivenhaine und alte Wachtürme auf. Der Himmel und das Meer präsentierten sich in den schönsten Farben.









Umgeben von solch schöner Natur gehen meine Glücksgefühle ins Unendliche. Ich war wie berauscht von dieser Schönheit.

Am darauffolgenden Tag gingen wir in Palma auf Erkundungstour. Das Auto ließen wir in der Tiefgarage unter dem Parc de la Mar stehen.
Schon beim Verlassen der Garage zieht die majestätische Erscheinung der Kathedrale den Besucher in seinen Bann. Der See davor wurde eigens dafür angelegt, damit sich die Silhouette der Kathedrale darin spiegeln kann, ein wunderschöner Anblick.






Von hier aus spazierten wir in die Altstadt Palmas. 
Eine quirlige Atmosphäre umgab die meisten Plätze in der mittelalterlichen Stadt.


















Nicht weit entfernt von der Altstadt befindet sich Palmas Hafen. 
Von den kleinen Segelbooten bis hin zu den riesigen Kreuzfahrtschiffen aus aller Welt liegen sie hier alle vor Anker.












Wer sich ein Bild von der Größe Palmas machen und einen grandiosen Ausblick genießen möchte, der sollte sich auf den Weg zum Castell de Bellver machen.

Von außen wehrhaft-trutzig, in seinem kreisrunden Innenhof eher elegant, thront das ehemalige Königsschloss der Stadt auf einem Hügel ca. drei Kilometer von der Stadt entfernt.











Schön, nicht wahr?

Und der Ausblick...












Es waren drei wundervolle Tage, welche wir ganz glücksselig in der Abendsonne bei einem Glas Sangria Revue passieren ließen.
Ein schöneres Geschenk hätten wir uns kaum machen können.

Mallorca ist einfach bezaubernd, darum werden wir bestimmt wieder kommen.
Schließlich gibt es noch einiges zu entdecken.


Habt ihr eine Empfehlung, was man unbedingt gesehen haben sollte?


Heute zeigt sich der Frühling wieder von der sonnigen Seite. 
Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende.
Macht´s euch fein!


Liebe Grüße von Heike




verlinkt mit Samstagsplausch





Donnerstag, 14. März 2019

Manche Dinge dauern etwas länger als geplant




So wie dieses Jäckchen hier:






Vor knapp drei Wochen begann ich bereits mit dem Zuschnitt.
Das nahm überhaupt kein Ende. 
All die kleinen Teile, Riegel, Vlieselinestreifen, Ärmelfische...
Irgendwann fragte ich mich, wieviele das wohl sind und begann zu zählen. 
Insgesamt kam ich auf 75 Einzelteile, die Knöpfe noch nicht einbezogen.






Tja und wie das im Leben oft so ist, hat vieles Vorrang und so kam es, dass ich immer wieder unterbrechen musste oder die Arbeit daran gar nicht erst aufnehmen konnte.

Wie ich weiß, geht es sehr vielen Frauen so. 
Sie würden gerne mehr für sich nähen, kommen aber die ganze Woche nicht dazu und sind dann froh und glücklich, wenn sie mal drei Stunden im Kurs ungestört ihrer Leidenschaft nachgehen können.

Aber liebe Damen, wie ihr seht, seid ihr damit nicht allein. 
Lasst euch jedoch nicht entmutigen! 
Erfreut euch an dem, was ihr schaffen könnt. 
Alles andere raubt nur Energie.






In diesem Sinne werde ich versuchen, einen Zahn zuzulegen, wie mir im Spaß auf Instagram geraten wurde. 


Fröhliches Werkeln wünscht euch 

Heike





Verlinkt mit DFDAD und WOF 





Donnerstag, 21. Februar 2019

Ein neues Easy Peasy Shirt


-Werbung/persönliche Empfehlung-



Erinnert ihr euch an das Easy Peasy Shirt aus der `Handmadekultur´?




Das Schnittmuster für dieses raffinierte und dennoch einfach herzustellende Shirt wurde bereits im Jahr 2016 angeboten.




Die Zeitschrift wurde leider eingestellt, aber den Schnitt gibt es noch zu kaufen.
Man kann es sportlich oder auch elegant gestalten, ganz nach den persönlichen Vorlieben.




Bezüglich des Materials habe ich mal wieder im Fundus gestöbert, wo ich diese Jerseyreste von sehr guter Qualität fand. 
So manches Stück hat eine Größe, mit der man zunächst nichts mehr anfangen kann und sie aber auch nicht wegwerfen will. 
So wie das türkisfarbene, von dem waren nur noch 30cm übrig.






In dem Falle war es gut, dass ich es aufbewahrt habe. Türkis und dunkelblau ergänzen sich wunderbar.





Somit habe ich eine kleine Lücke im Fundus geschaffen, welche ich aber bald wieder schließe, denn vorhin habe ich mir für eine Bluse Tencel im Internet bestellt. 
Ich konnte einfach nicht widerstehen und bin schon gespannt, wie die Farbe raus kommt.




Das Schnittmuster ist leicht umzusetzen und somit perfekt für Nähanfängerinnen.
Es ist erhältlich in den Größen 36 bis 54. 
Erwerben könnt ihr es bei Patterny, die neue Inspirationsplattform für Kreative.

Die Angabe für den Materialverbrauch scheint für die größte Größe zu sein.

Ich kam bei einer Körperhöhe von 1,60 und Größe 38 mit einem 80 cm langen Stück in dunkelblau und einem 30 cm langen Stück in türkis (Stoffbreite von 1,40m) hin.
Da solltet ihr, nachdem ihr den Schnitt in eurer Größe abgepaust habt, nochmal nachmessen oder nachmessen lassen.

Na, wäre das was oder was habt ihr gerade so in Arbeit?


Liebe Grüße von

Heike




Dienstag, 12. Februar 2019

Die muss ich haben...


Werbung/persönliche Empfehlung


Mützen und Caps sind sehr praktisch, denn im Winter halten sie uns warm und im Sommer schützen sie uns vor dem blendenden Sonnenlicht.
Doch einige Modelle sind nicht nur praktisch, sondern auch sehr schick, so wie diese hier:










Beim Anblick dieses Modells in einer Ausgabe von Burda war ich gleich hin und weg und dachte: DIE muss ich haben und erklärte sie zu meinem Wochenendprojekt.








Zum Einsatz kam ein Rest des Wollstoffes, welchen ich für DIESEN MANTEL verwendete. 

Außerdem benötigt ihr Futterstoff, ein Stück Kette, Knöpfe, Devovil I und Devovil light.

Wenn man vom Ansetzen des Schildes absieht, ist es kein allzu schweres Projekt. 
Beim Annähen des Schildes benötigt man allerdings etwas Geduld, denn auf Grund der festen Einlage ist es ziemlich steif und lässt sich nur schwer um die Rundung stecken und nähen.






Diese Knöpfe nähte ich zuerst an. Sie waren mir aber einen Tick zu groß und standen zu sehr ab.






Glücklicherweise fand ich in den Tiefen der Knopfvorräte noch dieses kleine Schmuckstück. 
Der sitzt eindeutig besser und sieht schicker aus.

Diese Mütze ist das perfekte i-Tüpfelchen für einen unkomplizierten, aber feschen Lock, egal ob du kurze oder lange Haare hast. Sie steht nahezu jedem Typ.

Anstelle der Kette könnt ihr natürlich auch ein Stück Kordel oder einen Lederstreifen anbringen. 
Das ziehe ich in Erwägung, wenn mir eines Tages das Gold zu viel werden sollte. 
Momentan habe ich sie aber erstmal zur Lieblingsmütze erklärt.


Na, habe ich euch ein wenig begeistern können oder mögt ihr keine Kopfbedeckungen?



Liebe Grüße von Heike




verlinkt mit WOF und Creadienstag