Sonntag, 6. September 2020

Ein Kleid, mehrere Varianten


Werbung/persönliche Empfehlung



Heute möchte ich euch ein Kleid zeigen, was für mich mal wieder das Zeug zum Lieblingskleid hat.

Es ist ein gerade geschnittenes, legeres Modell mit Stehkragen und einem kleinem Tropfenausschnitt. 










Für die Bequemlichkeit sorgt im Rücken eine Kellerfalte.




Verwendet habe ich das Schnittmuster Modell Nummer 102 aus der Burda 8/2020.





Wer kein Freund von Stehkragen ist, den überzeugt vielleicht die legerere Variante mit durch den Kragen gezogener Schluppe (Modell 101)

Beide Kleider sind nach demselben Grundschnitt entstanden.






Ebenso könnt ihr natürlich die kürzere Variante mit Schluppe und langem Arm versehen oder die längere mit Stehkragen und Tropfenausschnitt oder nur mit Stehkragen, ganz nach dem persönlichem Geschmack.

Gefertigt habe ich das Kleid aus Tencel. 

Dieses Material hat einen wunderbaren Fall hat, fühlt sich toll an und ist atmungsaktiv.

Demnächst werde ich dieses Schnittmuster mit einem aus der Fibre Mood `mixen´.

Auf das Ergebnis bin ich schon gespannt.


Heute werde ich erstmal noch den Sommer genießen. 

Die Sonne lacht und die Temperaturen sind sehr angenehm.

Und ihr so?


Liebe Grüße von

Heike




verlinkt mit Samstagsplausch und Linkparty Kleider





Freitag, 14. August 2020

Tiefenentspannter geht es kaum



Vor zwei Monaten begaben wir uns auf eine schöne Reise und von dieser möchte ich euch heute, wie versprochen, ein wenig berichten. 

Lange träumten wir von einem Urlaub auf einem Hausboot, mit dem wir die Mecklenburgische Seenplatte erkunden.





Immer wieder hörten wir, wie schön diese Gegend sei, aber wir trauten dem Wetter nicht so recht.
Was machste, wenn es eine Woche lang nur regnet?
In einer Stadt gibt es in der Regel genügend Alternativen, aber auf dem Wasser?

Von unserem Traum erzählten wir Freunden und bald waren auch sie von dieser Idee angetan.

Schließlich war es nur noch eine Frage der Zeit für sechs Personen einen gemeinsamen Termin zu finden um das Vorhaben umzusetzen.

Und wie der sparsame Schwabe nun mal so ist, nimmt er gerne den Frühbucherrabatt in Anspruch und bucht ein Jahr vorher.


Fast zwölf Monate Vorfreude inclusive...






Dann kam Corona...


Die meisten von uns blieben zwar optimistisch, aber dennoch war es ein komisches Gefühl, Tourpläne zu schmieden ohne zu wissen, ob wir überhaupt dürfen und was in Bezug der Pandemie noch auf uns zukommen könnte.

Egal, Kopf hoch!
Mit Hilfe einer Karte begaben wir uns schon mal in Gedanken auf Tour.
Eine Pack- und eine erste Einkaufsliste für vor Ort wurden erstellt.
Aufgeben war keine Option.

SIEBEN Tage vorher versetzte uns dann die Nachricht, dass man nun mit drei, an Stelle bisher mit zwei  Haushalten auf das Boot darf, in einen kleinen Freudentaumel.

Die Tage bis zur Abfahrt vergingen natürlich wie im Flug.

Und dann war es soweit. 
Wir glücklichen sechs Persönchen waren so aufgeregt und das, obwohl wir  `nur´  innerhalb Deutschlands unterwegs waren. 

Einen Tag vor Übernahme des Bootes reisten wir an und genossen erstmal das schöne Anwesen der Marina Wolfsbruch. 











Am nächsten Tag luden wir unser Gepäck auf das Boot und folgten der theoretischen und praktischen Einweisung.
Für den Abend blieben wir erstmal im Hafen, da sich ein kräftiges Gewitter nieder ließ,  aber die Aussichten auf besseres Wetter waren ganz gut und von daher blieben wir frohen Mutes.

Gut gelaunt bedienten wir uns unterhaltsamer Gesellschaftsspiele, genossen leckere Pizza, guten Wein und freuten uns auf den nächsten Tag.

An dem waren wir schon in der Früh alle ganz hippelig und beschlossen erstmal loszufahren und dann irgendwo auf dem Wasser zu frühstücken.
Gesagt, getan...
Die erste Schleuse befindet sich unweit der Marina.






Gemütlich und entspannt fuhren wir den ersten Kanal entlang.





Die Wolken verzogen sich.
Es folgten Tage, einer schöner als der andere. 
Sei es die Idylle der Kanäle oder der Blick über den See, der pure Genuss.

















Hübsche kleine Ortschaften luden hier und da zum Verweilen ein.




















Und dann die wundervollen Abende.....






Wo es einem gefällt, den Anker werfen,
baden, 
Essen zubereiten,
Spaß haben, 
aber auch mal gemeinsam die Stille genießen...












Beim Betrachten der Sonnenuntergänge und dem Lauschen der Natur fühlten wir uns wie im siebten Himmel. 













Einem Freund kamen dabei Erinnerungen an einen Urlaub in Afrika in den Sinn.
Ist das nicht irre? 
Er hätte gar nicht so weit weg fliegen müssen. 

Tiefenentspannter geht es kaum...

Es waren ganz besondere Urlaubstage, welche uns in bester Erinnerung bleiben werden.

Im Anschluss an den Urlaub auf dem Boot verweilten wir noch ein paar Tage in der kleinsten, aber äußerst hübschen Landeshauptstadt Schwerin.
Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Für heute sage ich, in der Hoffnung, dass ihr durchgehalten habt,  Dankeschön für´s Reinschauen und wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende.

Macht´s euch fein!

Liebe Grüße von

Heike




verlinkt mit Niwibo sucht , Samstagsplausch und Sommerglück










Samstag, 11. Juli 2020

Mach dein Ding 2020!



Werbung / persönliche Empfehlung


So lautet ein Nähwettbewerb der Initiative Handarbeit.
Bei dieser Initiative handelt es sich um einen Verband, in dem sich die führenden Anbieter der Handarbeitsbranche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetan haben. 
Gemeinsam möchten sie mit diversen Aktionen noch mehr Menschen für Handarbeiten begeistern.







Noch bis zum 31. Juli wird dazu eingeladen, eine Big Bag, eine futterlose Tasche für viele Gelegenheiten, zu nähen.
Wer Lust hat, kann sich dazu noch eine separat nutzbare Innentasche anfertigen.
Die Anleitung und die Schnittmuster findet ihr HIER.

Eurer Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

Eine Jury verlost am Ende tolle Preise.

Auf Instagram sah ich bereits viele dieser Taschen und bekam Lust, mir auch eine anzufertigen.
Wie es der Zufall manchmal so will, entdeckte ich vor wenigen Tagen im örtlichen Stoffgeschäft ein reduziertes Kunstleder, überlegte nicht lange, sondern nahm es mit, mit dem Ziel mir diese Tasche zu nähen.


Damit die Tasche etwas Stand erhält, versah ich die Schnittteile mit einem aufbügelbaren Volumenvlies und verstürzte die Außentasche mit einer Futtertasche aus einem leichtem Jeansstoff.

Da ich nicht gleich einen perfekt passenden Reißverschluss fand, verzichtete ich auf diesen und versah stattdessen die Futtertasche mit ein paar Fächern für Diverses.

Für die Henkel verwendete ich etwas breiteres Gurtband (4cm) und bestückte diese mit einem Streifen aus dem Kunstleder. 





Ein kleines Label schmückt die Vorderseite.






Für den Taschenboden bezog ich ein Stück feste Pappe mit Futterstoff.






Die Tasche ist ein wahres Raumwunder.
Falls sie dennoch mal nicht ausreichen sollte, habe ich mir noch einen Beutel aus einem festen Nesselstoff genäht, welchen ich mit Resten von dem Material ausschmückte und mit dem Label -Make me Take me- versah.






Unter dem #makemetakeme animiert die Initiative Handarbeit zum Anfertigen von nachhaltigen Taschen, um auf Plastiktüten zu verzichten. 
In diesem Jahr soll die Marke von insgesamt 100.000 Taschen erreicht werden. 
Bisher wurden bereits über 60.000 solcher Labels angefordert.

Möchtet auch ihr einen Beitrag dazu leisten?
HIER erfahrt ihr alles weitere zu dieser tollen Aktion.

Für alle, die sich nicht alleine ran trauen, besteht zudem ab Montag, dem 13. Juli nochmals die Möglichkeit an einem Sew Along teilzunehmen.


Vielleicht habe ich euch etwas animieren können.
Ich bin gespannt.


Aber ganz egal, was ihr vorhabt, ich wünsche euch viel Freude dabei.
Lasst es euch gut gehen!


Liebe Grüße von

Heike





verlinkt bei Samstagsplausch



 







Freitag, 3. Juli 2020

Mit Zuversicht ins zweite Halbjahr



Nachdem das erste Semester der Pandemie zum Opfer fiel, hoffen wir nun, dass im September wieder Nähkurse stattfinden dürfen.
Meine Damen können es kaum erwarten und ich freue mich auch auf sie.

Die letzten Monate nutzte ich dazu, vor mir hergeschobene Dinge abzuarbeiten, so manches zu überdenken und ich genoss es auch einfach mal nichts zu tun. 
Letzteres war anfangs gar nicht so einfach, denn eigentlich kann ich nicht still sitzen. 
Nachdem ich es aber schließlich schaffte, mich mal getreu dem Motto von Pipi Langstrumpf:
``Faul sein ist schön, denn die Arbeit hat noch Zeit.´´hinzugegeben, muss ich gestehen, dass das unglaublich gut tat.

Gut tat auch eine wundervolle Auszeit auf der Mecklenburgischen Seenplatte, von welcher ich demnächst in einem separaten Post berichten werde.






Nun werde ich mein Kleid fertig nähen und dann freue ich mich erstmal auf ein sonniges Wochenende.

Macht´s euch fein!

Liebe Grüße von

Heike




verlinkt mit Freutag und Samstagsplausch






Donnerstag, 21. Mai 2020

Mut zum Hut


Werbung / persönliche Empfehlung



Hallo ihr Lieben,

heute zeige ich euch mein neuestes Werk, einen Sommerhut, welcher bereits beim Wandern zum Einsatz kam.

Das Schnittmuster für diesen hübschen und zugleich praktischen Hut entdeckte ich auf dem Blog von Eliza.






Die Anzahl der Schnittteile ist überschaubar.






Eliza erklärt Schritt für Schritt, wie ihr vorgehen müsst.









Er ist eigentlich als Wendehut gedacht.
Da ich ihn nicht wenden möchte, habe ich das Schnittmuster für das Hutoberteil halbiert und doppelt mit Nahtzugabe zugeschnitten.



An der Naht ist meine Wendeöffnung entstanden, welche ich später mit kleinen Handstichen zunähte.








An Urlaub ist zwar noch nicht zu denken, aber auch bei Wanderungen ist er ein praktischer Begleiter.






Die Krempe spendet Schatten und so steht dem Genuss der warmen Strahlen und den Ausblicken nichts im Wege.




















Die oben hängende Beuteltasche präsentiere ich bei den Bärbels.


Viel Freude bei allem, was ihr vorhabt, wünscht euch 

Heike