Samstag, 23. November 2019

Der kalten Jahreszeit zum Trotz



Hallo meine lieben Leserinnen und Leser,

die Überschrift dürft ihr nicht ganz so ernst nehmen,
denn ich trotze weder dem November, noch einem anderen Monat.
Im Gegenteil, ich liebe die Abwechslung, welche die Jahreszeiten so mit sich bringt, denn jede hat ihre ganz besonderen Reize.

Aber nun möchte ich euch mein neues, wenn auch einfaches und sommerliches  Werk zeigen.

In letzter Zeit kam ich nicht oft dazu, etwas für mich zu nähen, aber immerhin ist neben mehreren Gürteltaschen auch ein einfaches Shirt fertig geworden.






Der Jerseystreifen mit dem Hahnentrittmuster blieb bei der Verarbeitung eines Rapportes übrig.
Zusammen mit einem Stück schwarzen Jersey ergab dieser ein ärmelloses Longshirt. 

Nachdem ich den Streifen mit dem Hahnentritt ein wenig hin und her schob, um die optimale Platzierung herauszufinden, war es schnell genäht.
Zum Einsatz kam wieder mal dieses völlig unkomplizierte Schnittmuster, welches ich auch schon  HIER, HIERHIER und  HIER wendete.
Ein solches Schnittmuster findet ihr unter anderem bei Burda unter der Nummer 6540.

Viele weitere Anregungen für Shirts aller Art findet ihr übrigens unter der Linkparty LIEBLINGSSHIRTS.

Übrigens.....
Anfang Dezember verlose ich unter allen TeilnehmerInnen ein schönes Stöffchen.
Also verlinkt fleißig eure Lieblingsshirts und lasst euch überraschen!

Das zweifarbige Muster, welches ganz wage an den Krallenabdruck eines Hahnes erinnern soll, findet man derzeit an vielen Kleidungsstücken und Accessoires.
Neben der schwarz-weißen Variante ist das Muster derzeit auch in ganz hellen und fröhlich bunten Kombinationen.
Ich liebe diese klassische Variante und kam deshalb letzte Woche auch nicht an diesem Stöffchen vorbei.
Was willste machen, wenn vier Frauen vor einem Stoff stehen und von ihm in den höchsten Tönen schwärmen, wie schön und kuschelig er doch sei.
Das nennt man Gruppenzwang. Haha...







An drei Tagen in der Woche muss ich auf dem Weg zur Arbeit durch ein Stoffgeschäft.
Könnt ihr euch vorstellen wie schwer es ist da zu widerstehen?
Glücklicherweise werde ich nicht allzuoft schwach, denn vom langen Liegen werden die Stoffe nicht besser und das übermäßige Anhäufen von Dingen mag ich gar nicht.

Lachen musste ich dennoch, als ich nach Hause kam und meinen Neuerwerb im Regal unterbrachte.
Da liegt nämlich auch noch dieser Stoff.






Verrückt, gell?

Heute werde ich jedenfalls nicht schwach, sondern steige auf den Dachboden, um die Weihnachtsdeko herunter zu holen und dann wird, wie jedes Jahr eine Woche vor dem 1. Advent, fleißig Hausputz betrieben und angefangen zu dekorieren.

Währenddessen darf das Suppenhuhn noch etwas vor sich hinkochen. Mich hat nämlich eine blöde Erkältung heimgesucht, aber das wird schon wieder.
Immer schön guter Dinge bleiben!

So, ihr Lieben, für heute soll´s genug sein.
Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende und viel Freude bei allem, was ihr vorhabt.
Macht´s euch fein!


Herzliche Grüße von

Heike




verlinkt mit LIEBLINGSSHIRTS und Samstagsplausch









Sonntag, 3. November 2019

Mieder, Mode, Macher




Hallo ihr Lieben,

heute habe ich eine ganz besondere Buchempfehlung aus dem Silberburg-Verlag für euch.

Die Journalistin Sabine Ries reiste durch Baden-Württemberg, blickte in Nähstuben und Manufakturen und stöberte in alten Modejournalen.
Dabei stieß sie auf pfiffige Tüftler und findige Designer, welche mit ihren Werken bis heute Erfolgsgeschichte schreiben.






Werke, wie Triumph, Trigema, Marc Cain, Hugo Boss und Burda sind bekannt.
In Baden-Württemberg gibt es jedoch noch viel mehr populäre und nicht weniger bekannte Modeschätze.








Den Stuttgartern ist die Firma Bleyle natürlich ein Begriff. 
Legendär sind die Matrosenanzüge.





Einige erinnern sich bestimmt noch an den Werbeslogan des Kundendienstes der Firma Bleyle.
   >Ist beschädigt mal ein Stück, repariert es die Fabrik. Die Mutter drum nur Bleyle wählt: Bleyle spart ihr Müh und Geld.<

Wegwerfmentalität war zu der Zeit ein Fremdwort.


Über vierzig Modeklassiker, vom Schnürsenkel bis zum Hut, werden in dem Buch vorgestellt.

Spannend sind die Geschichten, wie es zur Gründung der Firmen kam und schwierige Zeiten, wie die des Krieges, überstanden wurden.









Ich bin begeistert von diesem Buch und kann es daher guten Gewissens weiter empfehlen.
Interessant ist es nicht nur für Modebegeisterte, sondern auch für alle, die sich gerne mit Familienunternehmen und Wirtschaftsgeschichte befassen.

Im Anschluss werden noch einige Museen vorgestellt.
Das Mustangmuseum in Künzelsau und das Modemuseum in Ludwigsburg habe ich bereits besucht.
Beide sind sehr sehenswert. 
Die Herbst- und Wintermonate eignen sich prima für einen Museumsbesuch.
Falls ihr diesbezüglich noch eine Empfehlung, lasst es mich bitte wissen.

Herzlich bedanken möchte ich mich noch bei Frau Weiß vom Silberburg-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Habt ihr Lust bekommen, euch auf diese modische Zeitreise zu begeben?
Sollte das der Fall sein, wünsche ich euch viel Freude mit dieser Lektüre.


Macht´s euch fein!

Liebe Grüße von

Heike





Bildnachweis:
Die Fotos sind aus dem Buch >Einfach chic<.




verlinkt mit Samstagsplausch