Montag, 5. April 2021

Blogmüde? Keineswegs, aber...

 

in den letzten Monaten haben wir sehr umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt und durchführen lassen.




Ursprünglich sollten wir Anfang Februar fertig sein, aber wie das Leben manchmal so spielt haben wir mehr machen lassen, als geplant und dann kam hier und da noch ein Problem dazwischen und zack, sind wieder ein paar Wochen rum.

Andererseits hätte es zeitlich nicht besser liegen können. Das Thema Corona geht einem inzwischen ziemlich auf den Nerv und so waren wir gut beschäftigt und abgelenkt.
















Das Ganze zog sich über drei Ebenen. Inzwischen sind wir natürlich froh, dass es weitestgehend geschafft ist.

Nun muss nur noch der Elektriker kommen. Danach dürfen wir uns den schönen Beschäftigungen wie einräumen und dekorieren widmen.

Ein wenig Geduld müssen wir allerdings noch aufbringen. Die Handwerker haben alle Hände voll zu tun und da ist es mitunter gar nicht so einfach einen Termin zu bekommen.

Wir gehen es jedoch entspannt an. Was anderes bringt einen ja auch nicht weiter. 

Ich sage mir immer, Hauptsache es wird schön. 

Mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden und das ist das Wichtigste.


Da es das Wetter hierzulande oft gut mit uns meint, streifen wir auch weiterhin fast jede Woche eine ausgiebige Runde durch die Natur, wo wir uns von den warmen Strahlen der Sonne verwöhnen lassen und uns an den blühenden Sträuchern und Bäumen und den schönen Ausblicken erfreuen.

Solche Unternehmungen verleihen mir jedes Mal einen richtigen Energieschub und gute Laune, wobei mir letztere selten abhanden kommt.




Hier waren wir in der Gegend um Rosswag an der Enz unterwegs.









Genäht habe ich auch ein wenig. Immerhin ist meine Jacke pünktlich zum Frühlingsbeginn fertig geworden. 




Begonnen habe ich mit dieser schon letztes Jahr, aber bis ich dann mal Knöpfe gefunden habe, ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen.

Aber was soll´s, das sind Luxusprobleme. Es ist ja nicht so, dass man nichts zum Anziehen hat und großartig etwas ausführen kann man ja eh nicht.

Das Schnittmuster ist das Modell Nummer 4 aus der Burda Easy HW 2015.






Angefertigt habe ich die Jacke aus einem Boucle, kragenlos und mit Leistentaschen.








Eine Hipbag in einem passenden Rose (der Farbton erscheint hier leider etwas verfälscht) musste natürlich auch noch her.



Heute blässt ein kalter Wind, aber die wärmeren Tagen werden nicht lange auf sich warten lassen und dann werde ich das Jäckchen ausführen.


Ich danke euch ganz herzlich für´s Mitlesen, die vielen Nachfragen und all die hübschen Osterkarten. Dieses Mal bin ich nicht zum Karten schreiben gekommen, aber Ostern und Weihnachten sind nicht die einzigen Anlässe dafür, nicht wahr?


Euch wünsche ich noch einen schönen Ostermontag und für morgen einen guten Start in die neue Woche.

Passt gut auf euch auf!


Liebe Grüße von

Heike



verlinkt mit Lieblingsjacken










Sonntag, 28. Februar 2021

Unterwegs im Ländle



Die Sonne meinte es diese Woche wahrlich gut mit uns. 
Mitte der Woche konnten wir den Kaffee nachmittags sogar im Garten genießen.
Gestern war es zwar recht frisch, aber der strahlende Sonnenschein lockte ins Freie und so machte ich mich zunächst auf den Weg in die Weinberge in der Nähe von Besigheim.





                     Besigheim ist von einzigartigen Steillagen umgeben. 
Wärmespeichernde Felsen und Trockenmauern und der optimale Einfall des Sonnenlichtes in die steilen Hänge, das zudem von den Flüssen Enz und Neckar reflektiert wird, machen die Weinberge in den Steillagen so wertvoll.
Auf den Muschelkalkböden gedeihen anspruchsvolle, traditionelle Rebsorten wie Riesling, Trollinger, und Lemberger ebenso gut wie die hochwertigen mediterranen Sorten wie Chardonnay, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot oder Shiraz.










           Die Aussicht auf das einst zum schönsten Weindorf Deutschlands 
                       gekürte Städtchen fasziniert mich immer wieder.





Aber nicht nur die Aussicht auf das Städtchen ist schön, sondern auch Besigheim selbst.









Die Altstadt mit ihren schmucken Fachwerkhäuschen, zwei stattlichen Wehrtürmen aus der Stauferzeit und einem als Kaufhaus im Jahr 1459 erbauten Fachwerk-Rathaus ist sehr sehenswert.
















Viele Häuser des denkmalgeschützten Stadtkerns besitzen noch ihre eigenen historischen Gewölbekeller.
In manchen davon wird bis heute Wein gelagert.





Der Winzerort ist zudem für das berühmte Besigheimer Winzerfest weit über die Region hinaus bekannt.
Alle zwei Jahre bilden die Gassen und Plätze mit ihren hübschen Fachwerkhäuschen eine wunderschöne Atmosphäre für ein unvergleichliches Weinerlebnis.






Ein Besuch dieses idyllischen Örtchens lohnt sich.














Na, hat euch der Rundgang gefallen?

Nun bin ich gespannt, was der März so alles für uns bereit hält.



Eine gute Zeit wünscht euch

Heike





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Sonntag, 14. Februar 2021

Ein Schnittmuster, zwei Kleider

 

Wenn ich die Fotos sichte, wird mir ganz deutlich vor Augen geführt, wie ich mit dem Bloggen hinterher hänge.

Wir sind nämlich noch immer fleißig beim Renovieren, aber irgendwann ist das auch mal abgeschlossen.

Also nutze ich jetzt einfach einen Moment und zeige euch geschwind zwei Kleider, welche bereits im November letzten Jahres während einer kleinen Nähchallenge auf Instagram entstanden.



Zunächst entstand eins aus schwarzem Kunstleder. 

Zum Einsatz kam das Burda-Schnittmuster 6721.




Unkomplizierte Schnittführung und ein überschaubarer Aufwand machen dieses Modell zu einem Lieblingskleid.

Das Kunstleder hat einen schöne Bogenkante und ist zudem weich und leicht.

Bei dem Kleid habe ich dreiviertel lange Ärmel eingesetzt und diese mit gemäßigten Volants versehen.

In der Seitennaht befindet sich unauffällig ein Reißverschluss und ein Futterkleid garantiert ein angenehmes Tragegefühl.

Das Lederkleid und das Futterkleid habe ich am Halsausschnitt miteinander verstürzt.





Leider hat sich noch keine Gelegenheit ergeben, das Kleid auszuführen. 

Aber wann und wohin auch?


Anders sieht es bei dem gleichen Modell aus royalblauen Romanit aus. 



Diese bequeme Variante eignet sich auch gut für die Zuhause.

Auf ein Futter und den Reißverschluss kann man bei dem schön fallenden Romanit verzichten.

Der Halsausschnitt wurde mit einem Schrägstreifen eingefasst.

Ein kleiner Hingucker sind auch hier die Volants. 

Ich liebe diese Teile einfach.

Sollten sie eines Tages nicht mehr angesagt sein, wären sie auch schnell wieder entfernt.

Ein weiteres Modell, für das ich dieses Schnittmuster verwendet habe, findet ihr HIER.


Wie schaut es bei euch aus, tragt ihr auch zu Hause Kleider oder schlüpft ihr lieber in die von vielen heiß geliebte und bequeme Jogginghose?


Liebe Grüße von


Heike



Schnittmuster: Burda 6721

Romanit von Roter Faden (Onlineshop)

Kunstleder von Stofflager Griesheim



verlinkt mit Samstagsplausch und Linkparty Lieblingskleider




Sonntag, 24. Januar 2021

Ein arbeitsreicher Monat



Nicht so sehr nähtechnisch und Kurse finden bis zu den Faschingsferien auch keine statt, aber fleißig war ich dennoch.





Wir nutzen schon seit Oktober die Zeit, um einige große Projekte im Haus anzugehen.

Zum Beispiel wurden Holzdecken entfernt und die Decken neu verputzt.

Das Obergeschoss wurde mit Klimaanlagen versehen.

Zudem habe ich, jetzt wo beide Kinder ihre eigene Wohnung haben, mein Arbeitszimmer nach oben in das größere der ehemaligen Kinderzimmer verlegt.

Dort haben wir selbst Hand angelegt, den alten Boden entfernt, Wände gestrichen und neuen Boden verlegt.

Der größte Akt wird allerdings die Treppe. Diese wird zusammen mit dem Geländer ebenfalls erneuert. Mit den Vorarbeiten wurde schon begonnen. 

Im Februar ist es dann so weit.

Abschließend werden dann noch einige Wände neu verputzt und dann reicht es wahrscheinlich auch.

Wieviel dazwischen geputzt werden muss, brauche ich nicht zu erwähnen.

Aber von nichts kommt nun mal nichts.

So haben wir die Zeit gut genutzt und wurden zumindest zu großen Teilen von dem alles beherrschenden Thema abgelenkt.


Ein paar Kleinigkeiten habe ich im Januar aber dennoch nähen können.

Angefangen mit dem kleinen Stiftetui für meinen Kalender, wobei, das ist nicht ganz richtig.

Das war pünktlich zu Neujahr fertig, aber egal. 





Dem folgten ein paar Geschenke in Form von diversen Täschchen und einem Kulturbeutel.





Die Schnittmuster für die kleinen Kosmetiktäschle (in zwei Größen erhältlich) findet ihr hier.

Beim Einnähen des Reißverschlusses muss man genau arbeiten, aber sonst sind sie einfach und schnell zu fertigen und ideal auch zur Resteverwertung.





Leider kann ich euch momentan keinen Link zu dem Schnittmuster für den Kulturbeutel anbieten. Das habe ich mir mal beim Friseur aus einer Zeitschrift abfotografiert.

Wenn Interesse besteht und es mir die Zeit wieder erlaubt, erstelle ich aber gerne eine Anleitung.




Auch ein neues Kleid darf, sobald der Saum genäht wurde, in meinen Schrank einziehen.
Dazu schreibe ich aber noch einen separaten Post.





Ein Spaziergang muss natürlich auch ab und an drin sein.
Leider sind die Winterfreuden hier zu Lande immer knapp bemessen, um so schöner ist es wenn es dann mal etwas geschneit hat.

So, ihr Lieben. ich hoffe, diese Zeit nagt nicht all zu sehr an eurem Gemüt.

Es ist sicher nicht einfach, den pandemiebedingten Alltag mit schulpflichtigen Kindern (womöglich noch in der Pubertät) und eventuell auch noch mit pflegebedürftigen Eltern zu meistern.

Nicht leicht ist es auch für all die Menschen, welche alleine leben und jetzt zur Heimarbeit verdonnert sind und für viele andere natürlich auch nicht.

Deshalb wünsche ich allen, die diese Aufgaben geballt zu meistern haben, ganz besonders viel Kraft.

Bleibt dennoch voller Hoffnung und vor allem gesund! 


Liebe Grüße von

Heike



verlinkt mit Samstagsplausch