Sonntag, 28. Februar 2021

Unterwegs im Ländle



Die Sonne meinte es diese Woche wahrlich gut mit uns. 
Mitte der Woche konnten wir den Kaffee nachmittags sogar im Garten genießen.
Gestern war es zwar recht frisch, aber der strahlende Sonnenschein lockte ins Freie und so machte ich mich zunächst auf den Weg in die Weinberge in der Nähe von Besigheim.





                     Besigheim ist von einzigartigen Steillagen umgeben. 
Wärmespeichernde Felsen und Trockenmauern und der optimale Einfall des Sonnenlichtes in die steilen Hänge, das zudem von den Flüssen Enz und Neckar reflektiert wird, machen die Weinberge in den Steillagen so wertvoll.
Auf den Muschelkalkböden gedeihen anspruchsvolle, traditionelle Rebsorten wie Riesling, Trollinger, und Lemberger ebenso gut wie die hochwertigen mediterranen Sorten wie Chardonnay, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot oder Shiraz.










           Die Aussicht auf das einst zum schönsten Weindorf Deutschlands 
                       gekürte Städtchen fasziniert mich immer wieder.





Aber nicht nur die Aussicht auf das Städtchen ist schön, sondern auch Besigheim selbst.









Die Altstadt mit ihren schmucken Fachwerkhäuschen, zwei stattlichen Wehrtürmen aus der Stauferzeit und einem als Kaufhaus im Jahr 1459 erbauten Fachwerk-Rathaus ist sehr sehenswert.
















Viele Häuser des denkmalgeschützten Stadtkerns besitzen noch ihre eigenen historischen Gewölbekeller.
In manchen davon wird bis heute Wein gelagert.





Der Winzerort ist zudem für das berühmte Besigheimer Winzerfest weit über die Region hinaus bekannt.
Alle zwei Jahre bilden die Gassen und Plätze mit ihren hübschen Fachwerkhäuschen eine wunderschöne Atmosphäre für ein unvergleichliches Weinerlebnis.






Ein Besuch dieses idyllischen Örtchens lohnt sich.














Na, hat euch der Rundgang gefallen?

Nun bin ich gespannt, was der März so alles für uns bereit hält.



Eine gute Zeit wünscht euch

Heike





verlinkt mit Samstagsplausch







Sonntag, 14. Februar 2021

Ein Schnittmuster, zwei Kleider

 

Wenn ich die Fotos sichte, wird mir ganz deutlich vor Augen geführt, wie ich mit dem Bloggen hinterher hänge.

Wir sind nämlich noch immer fleißig beim Renovieren, aber irgendwann ist das auch mal abgeschlossen.

Also nutze ich jetzt einfach einen Moment und zeige euch geschwind zwei Kleider, welche bereits im November letzten Jahres während einer kleinen Nähchallenge auf Instagram entstanden.



Zunächst entstand eins aus schwarzem Kunstleder. 

Zum Einsatz kam das Burda-Schnittmuster 6721.




Unkomplizierte Schnittführung und ein überschaubarer Aufwand machen dieses Modell zu einem Lieblingskleid.

Das Kunstleder hat einen schöne Bogenkante und ist zudem weich und leicht.

Bei dem Kleid habe ich dreiviertel lange Ärmel eingesetzt und diese mit gemäßigten Volants versehen.

In der Seitennaht befindet sich unauffällig ein Reißverschluss und ein Futterkleid garantiert ein angenehmes Tragegefühl.

Das Lederkleid und das Futterkleid habe ich am Halsausschnitt miteinander verstürzt.





Leider hat sich noch keine Gelegenheit ergeben, das Kleid auszuführen. 

Aber wann und wohin auch?


Anders sieht es bei dem gleichen Modell aus royalblauen Romanit aus. 



Diese bequeme Variante eignet sich auch gut für die Zuhause.

Auf ein Futter und den Reißverschluss kann man bei dem schön fallenden Romanit verzichten.

Der Halsausschnitt wurde mit einem Schrägstreifen eingefasst.

Ein kleiner Hingucker sind auch hier die Volants. 

Ich liebe diese Teile einfach.

Sollten sie eines Tages nicht mehr angesagt sein, wären sie auch schnell wieder entfernt.

Ein weiteres Modell, für das ich dieses Schnittmuster verwendet habe, findet ihr HIER.


Wie schaut es bei euch aus, tragt ihr auch zu Hause Kleider oder schlüpft ihr lieber in die von vielen heiß geliebte und bequeme Jogginghose?


Liebe Grüße von


Heike



Schnittmuster: Burda 6721

Romanit von Roter Faden (Onlineshop)

Kunstleder von Stofflager Griesheim



verlinkt mit Samstagsplausch und Linkparty Lieblingskleider