Sonntag, 23. Januar 2022

Keine Lust auf Bommelmützen?



Bei knackigen -12 Grad, wie wir sie letztes Wochenende morgens im schönen Allgäu zu spüren bekamen, zieht man sich die dicke Wollmütze schon gerne über die Ohren.

Wenn es die Temperaturen jedoch erlauben, greife ich lieber zu einer stylischen Kopfbedeckung, wie der Schirm- oder Kapitänsmütze.




Diese hier entstand nach einem Schnittmuster von Burda. Verwendet habe ich dafür einen Rest Wollstoff, welcher bei der Herstellung des Mantels  übrig blieb.

Eine ausführliche Anleitung und die Materialangaben hält Burda hier für euch bereit.

Mit etwas Geduld könnt ihr euch somit Schritt für Schritt eine solche coole Mütze herstellen.


Das mit der Geduld ist immer so eine Sache, ich weiß.

Aber diese bringe ich lieber bei der Herstellung eines schönen Werkes als beim Arbeiten mit dem neuen Laptop auf. 

Leider kann ich nicht mehr nach gewohnter Manier die Fotos mit Text versehen und im Blog hochladen.

Beim Einarbeiten in die neuen Funktionen geht immer so viel Zeit verloren. 

Das nervt mich, aber mir bleibt nichts anderes übrig, als mich damit zu beschäftigen.


Ein paar Impressionen von unserem Kurzurlaub im Allgäu habe ich euch dennoch mitgebracht.

Das traumhaft schöne Wetter lockte uns gleich nach dem Frühstück in die Natur.




Auf dem Weg zur Rohrkopfhütte bewältigten wir so manchen Höhenkilometer.

Die Ausblicke auf die imposante Bergwelt entschädigten aber für die Mühen.



Da die Rohrkopfhütte leider geschlossen hatte, wanderten wir weiter zur nahe gelegenen Drehhütte.

Dort ließen wir uns leckere Kaspressknödel und andere regionale Spezialitäten servieren. 

Was für ein Genuss...




Auf dem Weg zum Heiterwanger See, südlich von Reutte, nahmen wir eine falsche Abfahrt und konnten so auch einen Blick auf den idyllisch gelegenen Plansee werfen. 




Nicht weit vom Plansee entfernt präsentiert sich der Heiterwanger See. 

Idyllisch in 1000m Höhe gelegen, bildet er gemeinsam mit dem Plansee (beide sind durch einen 300m langen Kanal miteinander verbunden) die zweitgrößte Wasserfläche Tirols.






Beim Rundgang um diesen begegneten wir nur wenigen Menschen. 
Der Schnee knirschte unter den Füßen und die Sonne ließ den Schnee glitzern.
Verzaubert von der schon märchenhaften Stimmung hielten wir immer wieder inne.

Ganz besonders spannend empfanden wir das 'Singen' des Sees. 
Dieses geheimnisvolle Knistern und Knacken tritt vor allem auf, wenn die Außentemperatur schwankt.
Die Eisfläche auf dem See zieht sich zusammen oder dehnt sich aus und sorgt so für Bewegungen, die das Gewässer singen lassen.

Habt ihr dieses Naturphänomen schon mal erleben dürfen?











Am darauffolgenden Tag haben wir uns mittels Bergbahn, Lift und auf Schusters Rappen auf den Weg zur Ostlerhütte auf dem Breitenberg in Pfronten gemacht.
Weitere grandiose Aussichten zogen uns in ihren Bann.










Am letzten Tag umrundeten wir noch den unweit von den Märchenschlössern Neuenschwanstein und Hohenschwangau gelegenen Alpsee.
Die Sonne war unser ständiger Begleiter.








Fazit: 
Man kann natürlich ans andere Ende der Erde fliegen, um imposante Bergpanoramen und das Blau des Himmels zu betrachten.
Für uns ist es ein Geschenk, nur zweieinhalb Stunden mit dem Auto fahren zu müssen, um in einer solch schönen Landschaft eintauchen und entspannen zu dürfen.

An welche schöne Fleckchen kehrt ihr immer wieder gerne zurück?


Liebe Grüße von

Heike















Sonntag, 2. Januar 2022

Ein Neujahrsspaziergang


Gestern zog es bei 12 Grad und strahlendem Sonnenschein die Menschen in Scharen nach draußen.

Kein Wunder, denn die letzten Tage waren nicht nur verregnet, sondern fühlten sich noch dazu sehr ungemütlich an.

Kennt ihr das, wenn man das Gefühl hat, die feuchte Kälte kriecht in alle Glieder?

Da macht es mir keine Freude spazieren zu gehen.

Aber gestern gab es kein Halten mehr. Ich wollte mich nicht nur bewegen, sondern mich auch an etwas Schönem erfreuen. 

Da lag es nahe, zu einem der bezaubernden Schlösser in unserer Gegend zu fahren.





Das Schloss Solitude ist idyllisch im Westen von Stuttgart gelegen. 
 Als Jagd- und Repräsentationsschloss wurde es einst unter Herzog Carl Eugen von Württemberg erbaut.







Von hier aus kann man einen weiten Ausblick über Stuttgart bis hin zum Favoriteschloss in Ludwigsburg genießen.




Eine große Wiese lädt zum Picknicken und Spielen ein. 
Abends macht sich eine besonders romantische Stimmung breit.







Heute stehen die beeindruckenden Räumlichkeiten der Bevölkerung für Besichtigungen und Trauungen  zu Verfügung.








Oben fragte ich mich schon, was die verhängte Kette sollte. Ich ignorierte diese und musste unten angekommen, herzlich lachen.










In den hübschen Kavaliershäuschen wohnte einst der Hofstaat.
Heute werden sie wohl vermietet.

Unzählige Wanderwege führen durch die Umgebung.

Ein Restaurant und ein kleines Cafe laden zum Verweilen ein.

Alles in allem ist das für die ganze Familie ein schönes Ausflugsziel.


Wohin führte euch der Neujahrsspaziergang oder wie habt ihr den ersten Tag im neuen Jahr verbracht?


Liebe Grüße von

Heike



verlinkt mit Samstagsplausch