Sonntag, 30. Oktober 2022

Ein Style, der gute Laune macht

 

Der Boho-Style, dieser Mix aus Naturmaterialien und handgemachten Unikaten lässt Hippieherzen höher schlagen.

Leicht und sommerlich präsentiert er sich, passend zu den derzeitigen Temperaturen.

Sommerlich warm war es die letzten Tage und solange man nachmittags im Top auf der Terrasse oder der Loggia Kaffee und Kuchen genießen kann, habe ich noch gar keine Lust an herbstliche oder gar winterliche Bekleidung zu denken.

Aber schöne und individuelle Kissenhüllen, die gehen immer.

So wie diese hier:



Eine Kissenhülle nach einer ähnlichen Technik angefertigt, sah ich im Handel.

Mir war sie jedoch viel zu teuer. Stoff und Makrameegarn waren vorhanden, also machte ich mich ans Werk.

Es ist ganz simpel.

Ihr müsst euch nur auf eine Größe festlegen. Ich wählte das fertige Format 50x50cm.

Dann versäubert ihr die Kissenhülle und markiert euch mit einer Stecknmadel die Umbrüche.

Anschließend entwerft ihr ein Muster. Vielleicht findet man auch Vorlagen im Internet.

Ich habe nicht all zu lange überlegt, mit dem Zirkel in die Mitte zwei Kreise gezeichnet, das Garn in ca. zwei Zentimeter lange Stücke geschnitten und eins nach dem anderen mittig aufgenäht.

Das Ganze geht schneller als man denkt und macht Spaß.

Diese Arbeit hat sogar etwas Meditatives. 




Danach steckte ich mir noch ein paar Linien drum herum und nähte weiter meine Garnstückchen auf.

Eins nach dem anderen...







Anschließend übernähte ich alle Nähte mit einem ganz kleinen Zick Zack Stich und `frisierte´ die Hülle noch ein wenig.
Heißt, ich schnitt die Fransen, dort wo sie zu lang waren, zu recht.

Und zu guter Letzt versah ich sie mit einem Reißverschluss und schloss die Seitennähte.
 Nun schmückt das Kissen unser Gästezimmer.






Die Gräser und das Schilfrohr habe ich auf Spaziergängen gesammelt und getrocknet.
Der Allium ist aus dem Garten.
Ich liebe diese Ecke.






Die Sonne strahlt schon wieder und lockt ins Freie.
Ich werde gleich den Picknickkorb packen und dann folgen wir dieser Verlockung.

Was macht ihr an diesen schönen Tagen?



Liebe Grüße von

Heike





verlinkt mit Samstagsplausch










Freitag, 21. Oktober 2022

Eine Bluse im Trachtenlock

 

Eine ganze Weile lag er hier rum, der blau weiß karierte Baumwollstoff.

Im ersten Moment dachte ich an eine klassische Hemdbluse, aber die Begeisterung dafür hielt sich in Grenzen.

Irgendwann kam mir dann die Idee was mit Rüschen zu machen.





Gedacht, gemacht, also peu a peu. 

Als Grundlage für dieses Modell diente ein Schnittmuster aus der Burda, die Hemdbluse, Modell 113B aus dem Heft 3/2012, welches ich abwandelte.

Der Rücken ist ganz schlicht gehalten. 




Die Rüschen sind im vorderen Bereich des Stehkragens und in der Knopfleiste zwischengefasst.




Ein Rollsaum schmückt die Rüschen und die Ärmelsäume.

Geschlossen wird die Bluse mit den für diesen Stil typischen Knöpfen.




Anstelle Manschetten anzusetzen, verlängerte ich die Ärmel und fügte einen Gummizug ein.

Ein kleiner Stehkragen rundet das Ganze ab.




Entstanden ist eine romantische Bluse im Trachtenlock, welche mich bestimmt öfters in die Berge begleiten wird.




Hach, die Berge...

Bei dem Gedanken bekomme ich gleich Lust den Rucksack zu packen und auf Tour zu gehen.




Seid ihr auch so gerne in den Bergen unterwegs?


Liebe Grüße von

Heike





verlinkt mit FreutagLieblingsblusen und Samstagsplausch






Dienstag, 11. Oktober 2022

Vom Turnsackerl zur Hipsterbag



Der ehemalige Turnbeutel ist schone eine gewisse Zeit lang der neue Rucksack und aus der Mode nicht mehr wegzudenken.




Ich nenne sie Schönwetterrucksäcke, denn in einen starken Regen sollte man damit natürlich nicht kommen. 

Solch ein Projekt bedarf keiner großen Nähkünste und der Materialbedarf ist sehr überschaubar.

Der schnelle Näherfolg steigert zudem die Motivation sich an weitere Nähprojekte zu trauen.

Aber auch ich alter Hase fertige diese Teile gerne.

Auf Grund des geringen Materialbedarfes lassen sich damit oft sogar Stoffreste abbauen.

So wie in diesem Fall hier:

Der karierte Stoff blieb bei der Herstellung einer Bluse übrig und das Stück Jeansstoff entnahm ich einer abgelegten Jeanshose.

Für das Innenleben kam weiße Baumwolle zum Einsatz.

Eine kleine aufgesetzte Tasche und ein mit einem Karabiner versehenes Band helfen beim Auffinden wichtiger Dinge.




Die Größe von 33 x 43cm ergab sich aus dem vorhandenen Material.

Das Ganze kann man natürlich noch mit allem möglichen ausschmücken. Auf dem Karo könnte ich mir zum Beispiel aufgestickte Enzianblüten gut vorstellen.

Da ich es jedoch gerne schlicht mag, nähte ich nur ein kleines Label auf.




Für die Kordelenden habe ich noch einen Tipp für euch.

Da diese schnell ausfransen, umnähe ich sie fest von Hand.

So überstehen sie auch eine Wäsche unbeschadet.

Diese Rucksäcke sind auch eine schöne Geschenkidee. 

Na, habt ihr Lust bekommen, einen zu nähen oder seid ihr bereits im Besitz eines solchen Teiles?


Liebe Grüße von

Heike





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